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Passiver Desktop Monitor Controller

  • 24-stufiger Drehschalter mit 0.1 dB bei jeder einzelnen Dämpfungsstufe
  • Mono/DIM/Mute Taster
  • 4 Line-Eingänge: 6,3 mm Klinke (2x Stereo) symmetrisch
  • 4 Line-Ausgänge: 6,3 mm Klinke (2x Stereo) symmetrisch
  • benötigt keine Stromversorgung
  • Abmessungen (B x H x T): 180 x 58 x 250 mm
  • Erhältlich seit Dezember 2020
  • Artikelnummer 496815
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Anschluss max. Monitorpaare 2
  • Kopfhöreranschluss 0
  • Talkback Funktion Nein
  • Integrierter AD/DA Wandler Nein
  • Inkl. Fernbedienung Nein
  • Pegelanzeige Nein
  • Anzahl 2-Track Inputs 0
  • Summier Funktion Nein
  • Surround Nein
  • Geräteformat Desktop
  • Maße 180 x 58 x 250 mm
  • Gewicht 1,3 kg
€ 194
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
1

59 Kundenbewertungen

4.7 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

44 Rezensionen

MS
Sehr neutraler Monitorcontroller
MarkusH Stgt 22.12.2020
Ich habe lange auf diesen Controller gewartet und war zunächst nicht übermäßig begeistert. Haptisch ist man mit einem Gerät einer anderen Marke besser bedient. Und natürlich ist die Ausstattung verglichen mit anderen Geräten in der Preisklasse auch spartanisch. Aber der Grund, warum ich mich für diesen Controller entschieden habe ist ein anderer: Er soll ja kein bisschen färben und das Stereobild in allen Lautstärken gleichbleibend beibehalten und damit eine wesentliche Eigenschaft sehr teurer Controller abbilden.

Zunächst zum Mechanischen: Das Gerät klickt beim Regeln der Lautstärke sehr deutlich durch die einzelnen Dämpfungsstufen. Der Widerstand ist gering, sodass sich die Lautstärke im Studio wie mit einem Poti leicht regeln lässt. Auch die Taster für Kanalschaltung, Mute, Dim oder Mono sind nicht leise.
Es handelt sich insgesamt um Hartplastik-Knöpfe, die den optischen Bakelit-Charme des Designs haptisch leider nicht ganz wiederspiegeln. Aber sie sind einwandfrei bedienbar und auch keineswegs wackelig. Das Gehäuse ist sehr stabil und macht den Eindruck, als könne es einiges aushalten.

Elektrisch sieht es natürlich viel besser aus: Die Schaltungen verursachen keinerlei Störgeräusche. Einwandfrei.

Ich habe dann noch überlegt, wie ich die Beibehaltung des Stereopanoramas testen kann und habe ein paar Audiosignale aus dem Interface durch den Controller geführt und zurück durch's Interface wieder aufgenommen. Dabei habe ich ein paar Takte im Loop aufgenommen und je Take eine Dämpfungsstufe zurückgeschaltet. Danach habe ich alle Takes normalisiert und mit einem Goniometer-Plugin (Phase-Meter in StudioOne) verglichen.

Bei einem Stereosignal (eine Aufnahme eines Schlagzeug-Raum-Mikrophons bei dem die Snare und die Bassdrum nicht mittig, sondern leicht im Panorama verteilt waren) hatte ich ein Problem mit der Vergleichbarkeit und daher unsichere Ergebnisse - das Normalisieren der Spuren war nicht gleichmäßig verlaufen - und der Controller hatte wohl zunächst auf einigen Dämpfungsstufen leichte Wackelkontakte. Bei -48dB z.B. sah das Signal auf dem Goniometer jedenfalls hart gepanned aus - so, als käme auf einer Seite einfach weniger durch. Bei den meisten anderen Dämpfungsstufen war aber das Bild auf dem Goniometer völlig gleich. Ich konnte das aber in weiteren Tests dann auch nicht mehr verifizieren. Da muss am Anfang eine Dämpfungsstufe nicht richtig eingeschwungen gewesen sein.
Ein paar Drumcomputer-Spuren in Stereo und in Mono zeigten das Ergebnis so auch nicht wieder. Im Gegenteil: Speziell die Mono Spuren zeigten auf dem Goniometer bei jedem der 24 Takes exakt dasselbe Bild - wäre ein Kanal lauter oder leiser geworden, hätte sich die Achse sichtbar verschoben. Dabei hat man deutlich von Take zu Take wahrnehmen können, wie durch das Normalisieren das Rauschen der Aufnahme hochgezogen wurde - ab ca. -54 dB war das Signal halt nicht mehr so weit vom Grundrauschen entfernt, als dass man es nicht deutlich hätte hören können. Das war der Gegenbeweis: Der Versuch war korrekt durchgeführt.
Auch empfand ich den Klang aller Takes in allen Tests in Bezug auf Frequenzgang und Räumlichkeit als gleichbleibend.

Also war die anfängliche Unsicherheit wohl auf ein wenig Produktionsrückstände oder Schmierfett am Dämpfungs-Dreh-Schalter zurück zu führen. Öfter benutzt ist der Controller genau das was er verspricht: ein absolut neutrales Teil in der Signalkette. Ich werde ihn behalten - da ich nur zwei Paar Monitore nutze, kein Talkback-Mikro brauche und Kopfhörersignale bei mir ohnehin anders gerouted werden, ist der Funktionsumfang für mich völlig ausreichend.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
24
2
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M
Heritage Audio Baby RAM – Kompakt, solide, mit kleinen Schwächen
Maiji24 24.07.2025
Bevor ich mir einen Monitorcontroller zugelegt habe, habe ich mich intensiv mit dem Thema beschäftigt – nicht zuletzt, weil viele dieser Geräte recht teuer sind im Verhältnis zu dem, was sie tatsächlich leisten. Klassische Probleme bei günstigen Monitorcontrollern sind ja, Färbung des Klangs und Schwankungen im Stereoimage. Nach längerem Abwägen habe ich mich für den Baby RAM von Heritage Audio entschieden.
Mein Setup besteht aus zwei Adam A5X Monitoren in Kombination mit einem Adam Sub8, einem IK Multimedia ARC Studio zur Raumkorrektur und einem einzelnen Auratone als Zweitabhöre.

Verarbeitungsqualität & Haptik
Der Baby RAM macht insgesamt einen sehr soliden Eindruck. Das Gehäuse ist robust, und der große Lautstärkeregler wirkt wertig. Die Rasterung in 3-dB-Schritten gefällt mir gut – so lassen sich Referenzlautstärken einfach festlegen und ggf. direkt auf dem Gehäuse markieren. Die Taster (Mono, Mute, Dim, Input/Output-Wahl) funktionieren zuverlässig, wirken aber leicht hakelig. Kein Dealbreaker, aber auffällig.
Bei meinem ersten Gerät (welches ich zurückgeschickt habe) war der mechanische Stopp bei 0 dB defekt – dreht man eine Raste weiter, landete man direkt bei Maximallautstärke, was maximal unentspannt für meine Ohren und Blutdruck war. Zudem stand das Gerät nicht stabil auf dem Tisch und wackelte leicht – ein Problem, das ich auch in einem anderen Erfahrungsbericht gelesen habe. Mit einem simplen Trick (Unterlegscheiben aus Karton unter den Gummifüßen) ließ sich das Problem lösen. Dennoch sollte so etwas bei dem aufgerufenen Preis nicht nötig sein.

Klang & Funktion
Klanglich überzeugt der Baby RAM voll und ganz: Das Signal bleibt absolut transparent, ohne hörbare Färbungen. Auch das Stereo-Image bleibt über den gesamten Regelweg stabil – ein entscheidender Punkt für mich und letztlich auch einer der Hauptgründe für den Kauf.
Beim Drehen des Lautstärkereglers ist ein leichtes Knistern zu hören, allerdings nur in sehr leisen Passagen, bei hohen Lautstärken oder bei gleichmäßigen Testtönen. Im normalen Studiobetrieb ist das vernachlässigbar.
Die Schaltfunktionen (Mono, Mute, Dim) arbeiten sauber – ohne Knackser oder sonstige Störgeräusche. Mono funktioniert top, Mute auch, Dim ist mir etwas zu viel, aber höre generell auch eher leiser.
Ein kleiner Wermutstropfen: Beim ersten Umschalten auf den Auratone nach einem Neustart des Rechners gibt es ein hörbares Knacken. Starte ich den Rechner jedoch bei bereits aktiviertem Auratone-Ausgang, tritt dieses Problem nicht auf.
Nach dem ersten Knacken funktioniert alles geräuschlos. Dieses Verhalten konnte ich sowohl bei meinem ersten als auch beim zweiten Gerät beobachten – möglicherweise liegt die Ursache aber auch beim Auratone selbst.

Fazit
Trotz kleiner Schwächen kann ich den Baby RAM empfehlen. Die Audioqualität ist tadellos und auch Bedienung und Funktionen sind solide. Der Preis ist meiner Meinung nach etwas hoch für das Gebotene – wie bei vielen Monitorcontrollern in dieser Klasse. Eine Trimmregelung zur Anpassung der Ausgangspegel wäre wünschenswert, ist aber eigentlich nicht wirklich nötig wenn man min. ein regelbares Lautsprecherpaar hat.

+ Transparentes Klangbild
Solide Bauweise
Präzise Rasterung
– Hoher Preis für begrenzte Funktionen – Kleine Verarbeitungsmängel (Stopp, Standfestigkeit) – Kein Output-Trim
Ich hoffe, dieses Review hilft dem einen oder anderen bei der Kaufentscheidung weiter!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
1
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m
klickklickklick
marazzazz 20.07.2021
...macht der grosse, prominente Drehknopf zur Lautstärkeregulierung. Macht einfach Spass, so ein gut verarbeitetes Teil!
Sound gut, ich konnte keine Färbung feststellen und auch das Panorama scheint stabil zu bleiben über den ganzen Range.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
3
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CD
Naja...der Teufel liegt im Detail!
Cubic Daze 05.01.2021
Krankheit heutzutage, keiner bekommt ein Gehäuse mehr gerade auf den Tisch. Das gute Stück wackelt und ist nicht gerade, hm. Der Groundlift auf der Rückseite mag keine symmetrische Verkabelung, d.h. Zero ist nicht Zero und es entsteht übersprechen. Was mich am meisten stört ist das die Schalter, Mono, DIM und Mute nicht entprellt sind, d.h. bei jeder Betätigung entstehen laute Knackser die meine Monitore gar nicht gut finden. Ich habe die Firma angeschrieben, mal sehen was zurückkommt. Für das Geld hatte ich mir mehr versprochen. Mein Mackie Big Knob schlägt das Gerät aktuell!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
10
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