B
Spartanisch, sauber, kein Schnickschnack, bloß kein Supportkontakt...
Das Module ist tadellos verarbeitet, die Sounds sind wohl sortiert und klingen authentisch (wenngleich ohne den ausgesprochenen Vintage-Charme des Memotroms von Manikin). Effekte gibt es keine, das Gerät versteht sogar polyphonen Aftertouch (der sich nur auf die Lautstärke auswirken kann). Leider wurden gegenüber den beiden größten Modellen in den Audioeinstellungen Parameter ausgespart (Tempo Pitch und Motor-Wobble). Effektgeräte sind auf jeden Fall Pflicht, damit die Sounds richtig Spaß zu machen beginnen. Ein Phaser/Chorus/Hall/Delay-Kombination wäre optimal. Leider hat der Bildschirm keinen Bildschirmschoner, hoffentlich brennt sich da nichts ein... Ach ja: und es hat kein Handbuch. Absolut unerklärlich und idiotisch. Das Handbuch erhält man nur gegen Registrierung beim Hersteller als PDF (Datenschutz/informationelle Selbstbestimmung?). Das habe ich noch nie erlebt, passt aber ins Bild des Herstellers (man beachte zum Beispiel den Hinweis auf den sündhaft teureren Erweiterungskarten, dass diese, wenn man sie in irgendetwas anderes als das Mellotron einlegt, sich selbst zerstören, wohl eine Angstmache wegen unerlaubter Kopien?).
Damit wären wir auch schon beim letzten Punkt: Dem Rechteinhaber und Firmeneigner:
Was diesen betrifft, kann man, nach allem, was zu lesen ist, nur hoffen, niemals mit dem Kundensupport in persona Herrn Resch in Verbindung treten zu müssen. Das scheint bei Kleinunternehmen öfter so zu sein, wer schon einmal einen Mailverkehr mit Jomox hatte, wird wissen, was ich meine.
Alles in allem ein solides Produkt zu einem (gerade noch) adäquaten Preis. Samplelibrarys (Arturia, G-Force) können exakt das gleiche, aber manchmal muss es eben auch die Haptik sein. Deshalb würde ich mich auch eher für das Micro oder Mini entscheiden, da man hier wirklich das Gefühl eines (historischen) Instrumentes hat.
Damit wären wir auch schon beim letzten Punkt: Dem Rechteinhaber und Firmeneigner:
Was diesen betrifft, kann man, nach allem, was zu lesen ist, nur hoffen, niemals mit dem Kundensupport in persona Herrn Resch in Verbindung treten zu müssen. Das scheint bei Kleinunternehmen öfter so zu sein, wer schon einmal einen Mailverkehr mit Jomox hatte, wird wissen, was ich meine.
Alles in allem ein solides Produkt zu einem (gerade noch) adäquaten Preis. Samplelibrarys (Arturia, G-Force) können exakt das gleiche, aber manchmal muss es eben auch die Haptik sein. Deshalb würde ich mich auch eher für das Micro oder Mini entscheiden, da man hier wirklich das Gefühl eines (historischen) Instrumentes hat.
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