Beim MOTU 16 A (2025) handelt es sich tatsächlich um das weltweit erste Thunderbolt-4/USB4-Audio-Interface. In der aktuellen Version komplett neu gestaltet, bietet es alles, was Anwender benötigen, um den Computer in einer leistungsstarke 24-Bit/192kHz-Audio-Workstation zu verwandeln. Das Interface verfügt über einen integrierten AVB-Switch mit zwei Gigabit-Ethernet-Ports, mit dem mehrere 16A-Einheiten über Standard-Netzwerkkabel miteinander verbunden werden können. Alternativ lässt sich das Netzwerk erweitern, indem ein externer AVB-Switch angeschlossen werden kann, um ein Netzwerk mit mehreren Interfaces, Computern und einer extrem niedrigen Netzwerklatenz aufzubauen, selbst über lange Kabelstrecken, die Hunderte von Metern betragen können.
Seinen Aufgaben stellt sich das MOTU 16A (2025) als Interface oder Standalone-Mixer mit 32 separaten Eingängen und 34 separaten Ausgängen, darunter 16 symmetrische analoge 1/4-Zoll-Klingen-Ein-/Ausgänge (Line-Pegel), zwei Bänke mit 8-kanaligen optischen Ein-/Ausgängen und einem Kopfhörerausgang auf der Vorderseite. Über das Netzwerkmanagement werden mehrere Geräte erkannt und gesteuert. Kontrollraumfunktionen wie Talkback und A/B/C-Monitorauswahl stehen über die CueMix Pro-Software bereit. Übersichtlich bedienbar ist das Gerät dank der beiden 3,9‘‘-Displays für alle Ein- und Ausgänge. Via Patchbay-Routing lässt sich jedes Quellsignal komfortabel an jedes Ziel routen.
Das 16A (2025) von MOTU richtet sich an professionelle Toningenieure, Produzenten und Studios, die eine große Anzahl analoger Signale verwalten müssen – ideal für das Recording und Mixing von Bands mit vielen Live-Signalen, große Synthesizer-Setups, komplexe analoge Schaltkreise und modular aufgerüstete Setups, die extrem flexible, hochauflösende und latenzarme Signalverteilung über Thunderbolt, USB oder AVB-Netzwerk benötigen, mit integriertem DSP-Mixer und umfangreichen Routing-Optionen. Studio-Produzenten nutzen das Audio-Interface etwa für das Einspielen und Abhören vieler Hardware-Synths, Drum-Machines oder externer Effektgeräte, Recording-Studios integrieren analoge Preamps und Mischpulte in den digitalen Workflow. Bei Live-Anwendungen und Modular-Setups profitieren die Anwender von der AVB-Netzwerkfähigkeit zur Erweiterung und zum Streamen vieler Kanäle über ein einziges CAT-Kabel.
Der US-amerikanische Hersteller digitaler Audiohardware aus Cambridge, Massachusetts, wurde 1981 gegründet und fällt seither durch seine durchdachten und neuartigen Konzepte auf. Sein Sortiment umfasst USB-, Thunderbolt- und Network-Audiointerfaces, MIDI-Interfaces, aber auch Video-Hardware sowie die DAW-Software MOTU-Digitalperformer. Davon mal abgesehen hat MOTU 1984 mit Mouse Stampede eines der ersten Arcade-Games für den Apple-Macintosh veröffentlicht. Bei MOTU bekommt man also gute und verlässliche Produkte mit einer gehörigen Portion Kreativität und Witz, und das in der Regel zu einem sehr fairen Preis.
Dabei kann die Steuerung zeitgemäß kabellos erfolgen, nämlich über die kompatible App CueMix Pro zur Steuerung aller Funktionen des 16A, einschließlich Geräteeinstellungen, Signalrouting und 64-Kanal-Mixing sowie Effekten. Verfügbar für macOS, Windows und iOS, kann CueMix Pro auf mehreren Geräten gleichzeitig genutzt werden und drahtlos über WLAN auf den 16A zugreifen. Ebenso kann CuMix Pro als 1722.1-Controller verwendet werden, um auf AVB-bezogene Einstellungen von Geräten von Drittanbietern im Netzwerk zuzugreifen.