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Effektpedal

Der MXR Distortion+ war in den 70ern einer der ersten gut klingenden Zerrer (der Name Distortion ist eigentlich irreführend, es handelt sich eher um einen der ersten Overdrives). Mit dem MXR 78 Custom Badass Distortion wird die gute alte Tradition mit neuen, sinnvollen Features vereint. So sorgt ein Tone Regler für tonale Flexibilität und ein Crunch-Schalter für die Möglichkeit zwischen 2 verschiedenen Zerrcharakteristiken zu wählen. Dabei klingt der Badass immer röhrig und musikalisch!

  • Analoges Distortion Pedal für E-Gitarre
  • Regler für Output, Tone und Distortion
  • Wahlschalter für Crunch Modus
  • 2 Status-LED
  • stabiles Metallgehäuse
  • Betrieb mit 9V-Batterie oder Dunlop ECB-003 AC Adapter (optional)
  • Erhältlich seit Juni 2011
  • Artikelnummer 260730
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Overdrive Nein
  • Distortion Ja
  • Fuzz Nein
  • Metal Nein
€ 135
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
1

153 Kundenbewertungen

4.5 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

71 Rezensionen

R
Trifft genau meine Erwartungen
Reiner 01.03.2019
Ich habe einen Verzerrer zum Einsatz vor meinem Marshall 1987 gesucht. Der Verzerrer sollte so dynamisch sein, dass Verzerrungsgrad und Lautstärke über das Volume-Poti der Gitarre geregelt werden können. Versuche mit verschiedenen Kandidaten, wie etwa der MI Audio Crunchbox, schlugen fehl. Ich konnte zwar einen Leadsound der mir halbwegs gefiel einstellen, aber Veränderugen am Gitarrenpoti zeigten kaum eine Wirkung.
Den Produktbewertungen für das MXR 78 konnte ich entnehmen, dass es von Kollegen erfolgreich vor alten Marshalls eingesetzt wird. Also habe ich mir das Teil bestellt.
Wie immer lieferte Thomann sehr schnell und ich konnte den Verzerrer schon am nächsten Tage ausprobieren.
Ich setzte das MXR 78 vor dem Clean-Kanal meines Blackstars ein: Es klang grauenhaft! Die Höhen des MXR waren nicht zu bändigen! War das wieder ein Fehlkauf? Was machte ich wohl falsch? Dann fand ich sehr schnell die Lösung, Das MXR basiert offenbar auf der Schaltung des DS-1. Also sollte man es auch wie ein DS-1 einsetzen:
- Amp an der Grenze zur Verzerrung
- Tone am Verzerrer ganz zurück drehen
- Distortion voll aufdrehen
einschalten und Tone aufdrehen bis man den gewünschten Sound hat. Das hat perfekt geklappt.
Das Ergebnis ist eine fuzzige 70/ 80er Jahre Zerre.
Bei zurück gedrehtem Volume an der Gitarre habe ich kantige Crunch-Sounds, bei voll aufgedrehtem Volume einen fetten Leasound. Genau so soll es sein.
Der Sound an meinem Plexi ist eine Offenbarung.
Ich fahre den Amp in die Sättigung. Am MXR 78 drehe ich die Distortion voll auf. Tone steht auf ca. 15:00 Uhr.
Meine Hauptgitarre ist ein SG mit Classic 57 Pickups.
Der Sound mit dem MXR 78 ist insgesamt recht höhenlastig, passt jedoch perfekt ins Bandgefüge. Die Durchsetzungsfähigkeit ist sehr gut.
Nach mehreren Bandproben und Gigs kann ich nur sagen, dass das Pedal nicht nur mich beeindruckt hat.
Am besten gefällt mir die Zerre mit Low-Output-Humbuckern.
Mit schwachen Singlecoils habe ich noch keine Einstellung finden können, die mir gefällt.
Verzerrer sind natürlich Geschmackssache.
Für meine Musikrichtung (70er/ 80er Hardrock) und mein Equipment (Einkanaler Röhrenamps) passt das Teil perfekt.
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
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N
Das DS-1, nur in besser
NR2408 03.11.2021
Dieses Pedal basiert auf dem DS-1, ist jedoch modifiziert. Diese Modifikation ist die des bekannten Keeley Mod DS-1, welches jedoch schwer zu kriegen und teuer ist. Das MXR klingt genau gleich, sieht cooler aus, ist badass ;) und kostet nur ein paar Euro mehr. Ansonsten sollte man es mit dem Tone Knob nicht übertreiben, wie beim DS-1 auch. Dann kriegt man auch nen geilen Ton
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
2
2
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Ma
Hot Rodded Overdrive goes Distortion!
Marcus aus F. 08.11.2011
Hallo,
ich betreibe das 78' Badass Distortion vor einem gerade noch cleanen Marshall 1959 HW an einer 4x12 mit G12H30 Speakern. In dieser Konstellation habe ich das Volumepoti des Pedals meist wenig, das Zerrpoti sehr weit aufgedreht. Als Ergebnis habe ich einen, aggressiven, drückenden Zerrsound, der sehr gut zu (m)einem Marshall paßt. Lasse ich dem Amp mehr Headroom (leiser) und drehe dafür bei aktivierten Crunchbutton das Volume des 78' Badass weiter auf (Volume & Gain 2 Uhr+), fängt der Amp an Bauch und Body zu massieren...mir gefällt das! :)
Das das 78' Badass als Booster nicht zu gebrauchen sei, stimmt m.M nach nicht. Es ist kein Cleanbooster, klar. Man muß halt den Gainregler auch leicht aufdrehen (9-9.30 Uhr) und hat dann einen Booster mit enormen Levelreserven. Es reicht locker um einen crunchenden Amp zum singen zu bringen.

Man sollte unbedingt auch vor einem bereits anzerrenden Amp testen! Da sind die Sounds naturgemäß schwieriger zu finden, weil es überall matscht und kratzt. Hat man aber eine Einstellung gefunden wird man mit einem traumhaften Zerrsound belohnt, wobei das Volumepoti der Gitarre obendrein noch voll am Gaspedal hängt!!
Der einzige Grund warum ich den Amp wie oben erwähnt, gerade noch clean spiele, ist wegen Delay und Reverb, welche ich mangels Loop ebenfalls vor dem Amp betreibe.
Bei einigen Einstellungskombinationen Pedal/Amp können laserähnliche Höhen dazukommen, welche aber mit dem Tonregler sehr gut in den Griff zu bekommen sind. Der Tonregler ist Dein Freund und arbeitet sehr wirksam.

Gut wäre eine erweiterte Klangregelung gewesen. Der einzelne Tonregler macht jedoch einen wirklich guten Job, so daß ich mich nicht zu einem Punktabzug für die Kategorie Features überwinden möchte.

Ebenfalls gut finde ich, daß das Pedal ein flüssiges aber durchaus noch natürliches Spielgefühl vermittelt. Die Anschlagsdynamik ist auf Augenhöhe mit weitaus teureren "Edelpedalen". Nebengeräusche halten sich sehr in Grenzen. In Spielpausen hört man halt ein leises Rauschen, wenn das Pedal an ist. Im Bypassbetrieb ist mir nichts negatives aufgefallen.

Weil das 78' Badass Distortion mich, aber auch meinen Bandkollegen überzeugt würde ich sagen, daß es auf jeden Fall eine Empfehlung wert ist!
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
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BB
Les Paul - MXR - Wah Wah - JCM 800.
Brandon B. 17.11.2013
So, ist jetzt drei Tage her das ich das Teil in Empfang genommen habe. Mein Set up besteht im Moment aus einem JCM 800 2205, einer Les Paul, Crybaby Wah Wah und einem Boss DD3.

Ich wollte ein Pedal mit dem ich erstens für Soli boosten kann, 2. um den bereits Zerrenden Amp dauerhaft mit mehr Gain betreiben kann. Beides habe ich mit diesem Pedal bekommen.

Mit dem Tone Regler muss man zurecht kommen. Voll aufgedreht, ist es ein Sägeton sondergleichen. So 40-60% sollte man aufdrehen, mehr aber auch nicht. Weniger ist für Blues ganz ok.
Die regelbare "Bassbeschneidung" funktioniert astrein! Kein Gematsche wunderbar.

Verarbeitung ist MXR typisch robust und sieht klasse aus. Das Rot ist wunderbar! Die im dunkeln leuchtenden Regler, sind besonders auf dunklen Bühnen gut, da man so genau erkennen kann, wo das Pedal ist, und auf welcher Einstellung es ist.

Nicht so gut hat mir das Pedal vor einem ganz cleanen Amp gefallen. Ich spreche von einem Fenderclean, also RICHTIG clean. Bei einem Marshallclean hingegen ging es.

Ein Nettes Feature ist der Crunch Button, der die Sättigung eines aufgedrehten Amps simulieren soll. Wenn der Amp leise sein soll, Zimmerlautstärke, ist das perfekt. Bei aufgedrehtem Röhrenamp kann man ihn aber auch rauslassen.

Insgesamt: Robustes, gut klingendes Pedal.
P.S. : Nicht verwirren lassen durch die Angabe mit dem Dunlop adapter. Jedes normale Pedalkabel funktioniert.
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
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