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1-Kanal Mikrofon-/Instrument-/Line-Röhrenvorverstärker und FET-Style Kompressor

  • mit Midas Ein- und Ausgangs-Transformatoren
  • basierend auf dem klassischen 6176 Design
  • Kompressor und Vorverstärker können zusammen oder getrennt voneinander betrieben werden
  • 12AX7/ECC83S und 12AT7/6072 Röhren
  • Input Gain Trim mit ±10 dB
  • 2-Band shelving EQ mit schaltbaren Filtern
  • schaltbares Pad sowie Phase Reverse
  • +48 V Phantomspeisung
  • Attack regelbar 20 bis 800 Mikrosekunden
  • Release regelbar 50 bis 1100 Mikrosekunden
  • Vintage-Style Meter zur Anzeige von Gain Reduction und Ausgangslautstärke
  • Bauform: 19" / 2HE

Anschlüsse Vorverstärker:

  • 1 Mikrofon Eingang: XLR
  • 1 Hi-Z Eingang: 6,3 mm Klinke
  • 1 Line Eingang: XLR
  • 1 Line Ausgang: XLR

Anschlüsse Kompressor:

  • 1 Line Eingang: XLR
  • 1 Line Ausgang: XLR
  • Erhältlich seit April 2025
  • Artikelnummer 613699
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Kanäle 1
  • Anzahl der Mikrofoneingänge 1
  • Instrumenten Eingang Ja
  • Röhre Ja
  • Kompressor/Limiter Ja
  • Equalizer Ja
  • De-Esser Nein
  • Phantomspeisung Ja
  • Phasenumkehrung Ja
  • Externer Effektweg Nein
  • Analoge Ausgänge XLR
  • Digitale Ausgänge Keine
  • Kopfhöreranschluss Nein
  • Pegelanzeige Ja
  • Bauform 19", 2 HE
€ 522
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
1

21 Kundenbewertungen

4.9 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

19 Rezensionen

P
Für den Preis super
Peter766 15.05.2025
Ich habe nicht das "Original", welches Behringer hier "kopiert" hat und kann daher nicht vergleichen, wie nahe der Behringer 676 dem Original beim Sound kommt. Ich habe allerdings bei einer DI-E-Gitarren-Aufnahme, die ich über den HI-Z-Eingang des Preamps mit den Einstellungen am Kompressor Attack=3,5 Release=3 Input=7,5 Ratio=8 gemacht habe, außergewöhnlich gute Ergebnisse erzielt. Etwa auf dem Level von Aufnahmen, die ich mit einem UA710 in Verbindung mit einem EL Distressor gemacht habe. E-Bass DI habe ich auch probiert und hat mir auch sehr gut gefallen. Gesang/Mikrofon habe ich noch nicht probiert.

An der Verarbeitung habe ich nichts auszusetzen (für den Preis). Natürlich könnten die Knöpfe und die Lampe nicht so "Plastik" sein, aber bei dem Preis ist das auch nicht anders möglich. Knöpfe kann man ja gegen höherwertige aus Bakelit tauschen, wenn man mag. Die gerasterten Potis schalten alle gut, die nicht gerasterten Potis könnten teilweise etwas schwergänger/feinfühliger sein. Das VU-Meter ist etwas klein. Der ON/OFF-Schalter schaltet sehr schön. Der Trim-Regler für das VU-Meter ist auf der Rückseite, was bei Montage im Rack nicht die optimale Positonierung ist, da man dann zur Einstellung der Nadel am VU-Meter das Gerät wieder aus dem Rack ausbauen muss.

Für das leidige Thema Bedienungsanleitung von Behringer-Geräten habe ich für dieses Gerät einen Tipp. Da das Gerät sich ja sehr stark am Original orientiert, kann man ja ggf. sogar die Bedienungsanleitung des Originals lesen. Das habe ich gemacht und dabei auch herausgefunden, dass beim Behringer 676 im Gegensatz zum Original keine Verlinkung von zwei Geräten eingebaut ist (habe ich zumindest nicht gefunden).

Was mir sonst aufgefallen ist: Die Verpackung (nur der Karton ohne Inhalt) ist relativ schwer.
Auch nach längerem Gebrauch (> 2 Stunden) ist das Gerät nicht sonderlich warm geworden, obwohl man die Röhren von außen/oben glimmen sieht.
Ob es ethisch und rechtlich erlaubt ist, ein Gerät zu bauen, dass so nahe am Original ist, welches für den 7-fachen Preis ja noch neu verkauft wird, müssen andere entscheiden. Ich bin auf jeden Fall zufrieden, wenn ich für 15% des Preises des Originals ein Gerät bekomme, dass vermutlich >80% des Sounds und >95% der Funktionalität und 80% der Haptik des Originals liefert. Insofern: Danke Uli Behringer
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
32
3
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Ö
Der kleine Bruder vom UA 6187 Channelstrip
Öko249 03.06.2026
Ich muss schon sagen, dieses Teil macht unheimlich Spaß und gibt der Stimme richtig geiles Röhrenfeeling genauso wie ich es wollte. F- und S-Laute klingen jetzt wie bei Future oder UFO361 und die nehmen meist mit einem Sony C-800g (+NEVE 1073 Preamp) auf. Mein Mikrofon war bei meinen Aufnahmen hauptsächlich ein Sony C-80 und das klang sehr geil damit. Sehr modern und dadurch das die Röhrenschaltung dem Mikrofon genug Body gibt und die Stimme schön nach vorne holt (ohne aufdringlich zu werden), macht das Teil nahezu unendlich viel Spass (seither will ich nur noch damit aufnehmen). Wo wir schon bei aufdringlich sind, den Kompressor kann man nicht unabhängig Strom vom Stromkreislauf abtrennen (um bspw. nur den Preamp zu benutzen ohne das der Kompressor nicht unnötig läuft), dafür kann man Kompressor mit anderen Outboardgeräten benutzen wie etwa einem anderen Preamp ( ich hätte z.B. den Preamp aus meinem Audient ID 44 MKII mit dem Kompressor vom 676 verbinden können ). Das kann sich schon lohnen, vor allem für Audient Preamps, die ohnehin schon sehr geil sind, die bekommen dann mehr Biss und haben mehr Hörbarkeit im Mix.

Zurückgeschickt hab ich das Teil trotzdem, um mir einen Echten UA 6176 Channelstrip zu holen. Und ja die Investition hat sich echt gelohnt. Nicht nur für den Kopf (zu wissen das man das Original hat), sondern auch für die Ohren. Macht Spass sich selber durch das Teil zu hören. Wirklich Mega! Sehr geil das Teil!

FAZIT:
Wer auf den Vintagesound steht, wird mit dem Behringer 676 allerbesten versorgt! Ob der 676 anders klingt, als das Original? Keine Ahnung, ich hab nicht getestet weil ich fand beide geil und beide hatten diesen ganz speziellen Sound nach dem ich gesucht hab. Selbst wenn da kleinste Nuancen anders wären, wäre mir das egal gewesen, denn der Behringer 676 klingt einfach nur sehr sehr gut! Ich wollte das Original letztlich dann nicht aus rationalen Gründen kaufen, sondern einfach um ein Original zu haben ;)
Den Behringer zu haben ist schonmal ein erster Schritt in diese Richtung des Vintagesounds und auf jeden Fall auch für Soundnerds interessant, die nicht gleich ein bis zwei Monatsgehälter auf den Kopf hauen wollen. Aber es hat sich gelohnt :)))))))

Ich für meinen Teil, hab da etwas für mich gefunden, was meinen künftigen Aufnahmen meiner Stimm etwas sehr edles und sehr teures verleiht und genau das hat der Behringer 676 hier auch!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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TW
Viel besser als gedacht
Tonstudio Weiden 14.05.2025
Ich habe den Behringer 676 seit dem Release im Einsatz gehabt – vor allem für Vocal-Recordings in Kombination mit hochwertigen Mikrofonen wie dem Brauner Valvet.

Der Channelstrip basiert auf einer klassischen FET-Kompression im Stil des 1176 – also schnell, direkt, mit Punch. Genau das, was man bei Rap oder präsenten Gesangsspuren sucht, wenn man Attack kontrollieren und Energie erhalten will.

Was mir gut gefallen hat:
• Direkter Sound mit Charakter, ohne sterile Cleanheit
• Der Röhrenzug bringt eine leichte analoge Färbung – besonders im Mittenbereich spürbar
• Der EQ ist simpel, aber gut abgestimmt – perfekt für schnelle Anhebungen oder kleine Cuts beim Tracking
• Verarbeitung ist solide, und optisch macht er im Rack was her
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
19
1
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M
Wer ihn nicht mag mag nix
Marco99999 21.08.2025
Der 676 ist einfach nur klasse, ich klinge jetzt wie aus dem Profistudio! Der preamp färbt schön und klingt fett und gut verständlich durch den kompressor. Ja der kostet Geld aber Verhältnismäßig gesehen ist der Preis gering und man bezahlt nicht für einen Markennamen. Für mich als nicht Profi ist das entscheidend. Alle anderen können sich gerne mit dem original schmücken, aber ehrlich gesagt, ohne Behringer würde ich halt jetzt noch meine vorherige Gurke nutzen. Aber das Ding ist ein Bolzen, 1a, Verarbeitung ist der Hammer und der Sound überzeugt absolut.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
13
2
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