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Elektron Tonverk

27 Kundenbewertungen

3.6 / 5

Bedienung

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18 Rezensionen

Elektron Tonverk
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1
I
Elektron Tonverk - Enttäuschend unfertig
Ikarie 27.10.2025
Ich hatte mich wirklich auf das (?) Tonverk gefreut. Elektron kann Sampler, das haben sie mit dem Octatrack und dem Digitakt 2 mehr als bewiesen. Aber beim Tonverk frage ich mich ehrlich: Was ist da passiert?
Das Gute zuerst
Der modulare Effekt-Aufbau ist schon ziemlich cool. Man kann sich Signalwege wirklich frei zusammenbauen und kommt auf Sachen, die mit anderen Geräten nicht gehen. Die Mix-Möglichkeiten (Bus Tracks) sind auch stark, keine Frage.
Aber als Sampler? Ernsthaft?
Genau hier wird's frustrierend. Ich dachte, das Tonverk soll vor allem ein Sampler sein - neben den ganzen Effekten natürlich. Aber dann fehlen einfach grundlegende Sachen, die Elektron woanders längst draufhat:

Kein Start-on-Play beim Samplen wie beim Digitakt 2.
Keine Recording Parameter Locks.
Looping wie beim Octatrack? Fehlanzeige.

Das Ding ist: Diese Features existieren bereits in anderen Elektron-Boxen. Warum zum Teufel lässt man die beim Tonverk weg?

Fühlt sich unfertig an. Ich kann's nicht anders sagen - das Tonverk wirkt auf mich wie eine 0.8er Version. Als hätten sie es rausgebracht, obwohl noch nicht alles fertig ist. Die Hardware ist da, das Konzept auch, aber die Umsetzung? Halbgar.
Klar, vielleicht kommt das alles noch per Update. Aber ehrlich, für den Preis sollte ich nicht darauf hoffen müssen, dass ein Gerät erst in ein paar Monaten das kann, was es jetzt schon können sollte.

Mein Fazit
Momentan kann ich das Tonverk nicht empfehlen. Wenn du einen soliden Sampler mit durchdachtem Workflow willst, nimm lieber einen Digitakt 2 oder Octatrack. Die können einfach mehr in dem Bereich, und das für weniger oder ähnlich viel Geld.
Falls du hauptsächlich einen flexiblen Effekt-Prozessor suchst, okay, dann könnte das Tonverk interessant sein. Aber als Sampler? Im Moment definitiv nichts für mich.
Schade eigentlich. Das Potential ist da, aber im aktuellen Zustand würde ich abraten und lieber noch ein paar Monate warten, ob Elektron nachliefert.
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L
Elektron beschreitet neue Pfade
Lamarro 16.09.2025
Ich war Anfangs eher Skeptisch und nach den ganzen Youtube Videos eher enttäuscht aber habe mich dann dennoch entschieden es einfach mal selber auszuprobieren.

TLDR: Wer einen Digitone 2 hat und alles daran liebt ausser den Soundengines wird den Tonverk lieben.

Tonverk ist für mich eine Art Symbiose aus Digitakt und Digitone ... man hat die Digitone Features aber mit der möglichkeit eigene Samples dafür zu nutzen. Was mir persöhnlich absolut Recht ist da ich zwar die features des Digitone 2 mag aber mich nicht für den FM Sound begeistern kann.
Es ist auch irgendwie ein Modularsystem aber auch ein bisschen Creative Sampler a la Torso S4 mit integriertem Polyend Mess.

Alles in einem sehr viel "sehr anders" als die gewohnten Geräte und daher wahrscheinlich auch zu unrecht der "anti-hype" in der Community da im Moment keiner so richtig mit dem Gerät umgehen kann und einfach nur alle FX Routings nutzt die man nutzen kann bis absoluter Soundgulasch rauskommt.
Digitakt 2 OneShot mit polyphonie, Chords, Scales, Multisampling und Arp ... damit kann man schon so ziemlich alles machen. Obendrauf kommen die irren FX Routings noch dazu WENN man das möchte.

Der Sound ist "klarer und räumlicher" im vergleich zum Digitone oder Digitakt ... klingt mehr nach einem DAW wie nach einer Groovebox.

Elektron Hassliebe:
Wie immer aus dem Hause Elektron: Das Gerät kommt mit Abgespeckten Features die im laufe der Zeit erst "nachgerüstet" werden um den Hypetrain am leben zu halten.
Daher auch meine starke Vermutung dass viele gewünschten Features die zwar schon an Bord sein könnten erst im laufe der nächsten Jahre mit einem "Gamechanging Firmware Update" nachgepatcht werden.
Dafür gebe ich bei Features ganze 2 Sterne ... Ich hasse diese Firmenpolitik aber es ist was es ist.

Alles in einem FÜR MICH die perfekte Elektron Box da ich mir sehnlichst ein Digitakt mit poilyphonie und multisampling gewünscht hab.
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T
Na also, geht doch ... (Update nach Update)
Talk2Me 11.11.2025
Mit dem Update 1.1.0 hat Elektron endlich "geliefert", daher haben sie sich auch Update meiner Bewertung verdient: Die neue Grainer-Maschine macht Höllenspaß, selbst wenn man mit Granular vorher nie etwas am Hut hatte. Noch wichtiger sind jedoch die vielen Kleinigkeiten, die verbessert wurden. Etwa, dass man im Autosampler nun Namen vergeben kann oder dass die Effect Sends nun viel feinfühliger einstellbar sind. So hätte der Tonverk auf den Markt kommen sollen. Während die ersten beiden Updates eher "lame" waren, überzeugt Version 1.1.0 durch viele Fixes und Verbesserungen, und das schneller als ich es je erwartet hätte. Damit hat sich meine negative Meinung zum TV grundlegend geändert. Nun hoffe ich, dass Elektron hinsichtlich "Quality of life" noch nachlegt. Was mir zu meinem Glück nach wie vor noch fehlt sind Track Mutes im Songmodus, Sendeffekte in Subtracks, Samplingstart über Playtaste und ein besseres Management von Presets und Samples. Mittlerweile bin ich aber guter Dinge, dass auch das noch kommen wird.

Hier meine ursprüngliche Rezension:

Das Positive vorab: Der Tonverk klingt fantastisch und schließt eine wichtige Lücke im Elektron-Repertoire, nämlich das polyphone Spielen von Samples. Auch die üppige Polyphonie und die Vielfalt der Effekte sind in der Elektron'schen Biosphäre bisher einzigartig. Mit einer Elektron-Kiste endlich mal so richtig aus den Vollen schöpfen können, darauf habe ich sehr lange gewartet.

Aus meiner Sicht ist der Tonverk im gegenwärtigen Zustand leider nur zum Herumdaddeln zu gebrauchen. Was auch durchaus Spaß macht. Solange, bis man auf einen der vielen Bugs stößt. Und das geht meistens sehr schnell. Egal, in welcher Ecke man sich gerade aufhält, entweder funktioniert etwas nicht bzw. nur unzuverlässig oder irgendeine Selbstverständlichkeit (Beispiele: Track Mutes im Song Mode, Sampling-Start über Play-Taste, Benennung von Multis, Filtern nach benutzerdefinierten Tags) fehlt. Die Krönung war ein Projekt, das am Tag zuvor noch einwandfrei funktionierte und am nächsten Morgen mit der Meldung "The Project is corrupted" plötzlich nicht mehr geöffnet werden konnte.

Alles in allem bin ich vom Tonverk sehr enttäuscht und habe den Kauf (zum jetzigen Zeitpunkt) bereut. Das Rückgabefenster habe ich verstreichen lassen, weil ich darauf vertraut hatte, dass Elektron die ganz groben Dinge mit den ersten beiden Updates fixt. Da habe ich mich wohl gründlich getäuscht. Nun gut, selbst dran schuld. Ich glaube nach wie vor daran, dass der Tonverk irgendwann mal eine tolle Maschine sein wird. Die Frage ist nur: Wann? Bei der Vielzahl an Baustellen gehe ich davon aus, dass das locker noch ein Jahr dauern wird, wenn überhaupt.
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R
Tonverk...Zwei Updates später und alles läuft super!
Romær 19.09.2025
Ich musste nun nach mehreren Wochen intensiver Nutzung mal meine alte Bewertung raus löschen und eine neue verfassen, denn es wurden mittlerweile zwei größere Updates veröffentlicht - zum Glück!

Ich bin immer noch echt happy mit dem was der Tonverk, Stand 18.12, alles kann.
Die Multi FX Engine, die Möglichkeiten des Routings hat die Kiste zu einem Wichtigen Gerät bei mir in der DAWless Welt gemacht.

Ich versuche hier mal kurz und knapp meine Pro und Cons aufzulisten:

+ Sound (Effekte und alles andere hört sich richtig gut an. Hatte im Vergleich den DT1 und die Blackbox da und da hat immer was gefehlt)
+ Multisampling (Endlich mal seine VSTs oder andere Synth dabei haben, ohne sie wirklich dabei zu haben^^)
+ Workflow (Hat etwas gedauert wegen dem etwas neueren Konzept aber das ist wirklich der Hammer!)
+ Effekte (Die Anzahl der Effekte und die Möglichkeit die Effekte mit P-Locks zu nutzen ist absolut wild und bringt ganz neue Ideen zum Vorschein)
+ Routing (Spricht für sich selbst denke ich)
+ Grainer (Endlich eine granular Engine in einer Elektron Kiste!)
+ Benennung der eigenen Multisamples ist möglich
+alle Clock Probleme sind behoben

- Sampling (leider kein quantisiertes Sampling möglich wie bei OT)
- Multisampling (leider noch keine Möglichkeit die Samples im Nachhinein zu bearbeiten)
- MIDI Channels (leider nicht wirklich möglich MIDI Channels für die einzelnen Tracks einzustellen wie man es aus ALLEN anderen Elektron Kisten kennt)

Sie haben es zum Glück noch geschafft, in dem Jahr wo der Tonverk erschien mit zwei großen Updates zu einer wirklich vollwertigen Elektron Kiste zu machen :)

Klar sind noch ein paar Punkte die mich persönlich stören aber vielleicht kommt das in der Zukunft noch!
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M
Krasses Teil.
M-F-K 15.09.2025
Der Sound ist krass. Abwechslungsreiches Ruble im Hintergrund nötig? Nimm einfach einen Subtrack.
Ein Zwischending aus Gitarre und Geige basteln? Weißes Rauschen als Basismaterial reicht.

Der Tonverk macht auf den ersten bis letzten Blick einen gewohnt sehr soliden Eindruck – die Verarbeitung ist top, die Haptik wie gewohnt bei Elektron hochwertig.
Die (neuen) Effekte super, die Bedienung oft sehr neu.
Fühlt sich insgesamt schneller und durchdachter an, auch wenn es hier und da noch hakt - Elektron wird aber nachliefern, da sind sie extrem zuverlässig.

UPDATE 26.10.2026:
Elektron hat das DIN-MIDI-Latenzproblem mittlerweile auf 11ms halbiert und zeitnah weitere Verbesserungen zugesagt.
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N
Definitiv ein unfertiges Product
Nick? 22.09.2025
Etwas mehr als 20ms Latenz bei MIDI Sync, beim Audio Eingang und bei der Verarbeitung von MIDI-Noten sind schlicht und einfach inakzeptabel. Ob das an der Hardware oder an der Software liegt, weiß niemand, Elektron kommuniziert dazu - und zu anderen Problemen - nicht.

Fehler beim Autosampling im Zusammenhang mit fehlenden Features zur Samplebearbeitung machen das Gerät dann für viele Zwecke unbrauchbar.

Die Bedienung könnte an einigen Stellen (Subtracks, Start-/End-/Loop-punkte finden, Track und Effect-Setup) verbessert werden.

Das Gerät hat Potential, und ich könnte damit leben, dass das eindeutig Features fehlen und kleinere Bugs vorhanden sind, aber die Latenz und der Mangel an Kommunikation seitens des Herstellers machen das Gerät für mich unbrauchbar.

Ich würde Elektron stark empfehlen, die Beta-Phase beim nächsten Mal in einer geschlossenen Gruppe zu veranstalten.
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r
More is more
rbn__ 18.12.2025
Let's address the elephant in the room first: Yes, this product was launched in a disastrous state - which sadly seems to have become the new standard in this industry (just look at Torso Electronics or 1010Music). I've only bought mine after the 1.10 update fixed the most glaring issues, and still my expectations were quite low - but boy have they been exceeded!

Previous samplers by Elektron always hinted at the possibility of writing full tracks on them, and if you were dedicated enough you *could* pull it off - but only by embracing all sorts of limitations. Some people like that, I never did. The Tonverk takes those limits and completely throws them out of the window. After using it for a while I regularly find myself at a point where a pattern is musically fleshed out to the point of having too much going on - and i *still* have 3-4 unused tracks! It's just nuts.

64 voices of polyphony? Yup. Access to up to 1024 drum sounds within a single subtracks machine? Hell yeah. Crossfade looping, Granular sampling, Multisamples, P-lockable sample slots, using single cycle waveforms as oscillators - yes, all of that. *Incredibly* long FX chains? You bet! A multitude of ways to do sidechain compression, bus processing, incorporating external send fx, autosampling your favorite VST patches, turning raw eurorack oscillators into synth voices via the internal VCA/VCF and processing it to hell and back... I could go on forever. There's SO much in here. So what about everyone's favorite checklist items Timestretching and Slicing? Probably one or two updates away, but honestly not something I've missed even once while using this.

That insane amount of flexibility does come at a price in terms of mental overhead though. Since everything within the Tonverk is so modular you can have each pattern be completely different in terms of which track does what, how the gainstaging works et cetera. This makes it less immediate for live jamming, but honestly i feel like that use case is already covered quite well by Elektron's existing product line. The Tonverk is more of a science lab for meticulously crafting intricate compositions. And trust me, it's still way more immediate than the Octatrack.
The upside is that as opposed to Elektron's previous offerings this machine never seems to suggest the need for anything else besides it - except as sampling fodder to be absorbed into it of course. I've never liked having to manage projects, patterns et cetera on more than one machine at once, much preferring to fully dedicate my attention to one machine. The Tonverk truly rewards that, while still giving you the freedom to add tons of external processing via its 6 outputs in case you ever grow tired of its sound.

With all that being said, there's still small issues and bugs here and there. Some parameters are scaled weirdly or move a bit too fast when you turn the encoders, sometimes p-locks and LFOs behave in weird ways on subtracks - tiny details like that remind you that this is still a work in progress. But all in all I've not yet run into any issue where I've had to restart the machine or lost any work.

I'd absolutely recommend this one to anyone wanting to make adventurous electronic music. If you can't pull it off with Tonverk? Skill issue.
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FF
Beta-Test zum Vollpreis (OS 1.2)
Freddy Frisch 06.01.2026
Fazit: Ich kann das Tonverk aktuell nur absoluten Elektron-Neulingen oder extrem geduldigen Nutzern empfehlen. Für alle, die ein stabiles Arbeitsgerät suchen: Finger weg! Die Hardware ist top, die Software wirkt unfertig.

1. Was nicht funktioniert (Bugs):
- Song Mode: Buggy und unzuverlässig. Fühlt sich eher wie ein Platzhalter an.
- USB-C Audio: Sampling von Android-Geräten funktionierte für mich mit 3 verschiedenen Geräten nicht.
- MIDI-Timing: Instabiles Timing (Jitter) im Slave-Modus – ein No-Go für ein Gerät dieser Preisklasse.

2. Fehlender Workflow & QOL: Dinge, die bei Elektron eigentlich Standard sind, fehlen hier:
- Sequencer: Kein Page Loop, keine Row Mutes/Offsets im Song Mode.
- Samples: Kein natives Slicing oder echtes Timestretching (Standard im Digitakt/Octatrack). Das macht das Arbeiten mit Loops unnötig schwer.
- Integration: Overbridge fehlt bisher komplett. (Ich hoffe, dass hier irgendwann der MPC Live 3 Weg gegangen wird und Overbridge Vergangenheit bleibt.

3. Wunschliste:
- Es fehlen die Digitakt 2 Machines (z.B. Werp/Stretch) für einfacheres Sample-Handling.

Zusammenfassung: Zwar liefert Elektron monatliche Updates, setzt den Fokus aber oft falsch (neue Effekte statt Bugfixes). Wer kein Beta-Tester sein will, sollte warten, bis die Basics (Stabilität, Slicing) nachgereicht wurden.
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