T
Aus Frust wurde Begeisterung (Update nach Update nach Update)
Zweites Update meiner Rezension:
Mittlerweile (Version 1.3) haben sich weitere Wünsche von mir erfüllt: Mutes im Song Mode und Sampling-Start über Play-Taste sind jetzt da. On top gibt es außerdem einen hervorragenden Wavetable-Synth, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe. Jetzt fehlen mir zum vollkommenen Glück noch individuelle FX Sends bei den Subtracks und ein Preset- und Sample-Management, das den Namen auch verdient. Mein feuchter Traum wäre noch ein Vocoder, der im ansonsten üppigen Effektrepertoire noch fehlt. Größere Bugs sind mir beim aktuellen Softwarestand keine mehr aufgefallen. Dass sich mein anfänglicher Frust innerhalb von ein paar Monaten in Begeisterung wandelt, hätte ich nicht gedacht.
Erstes Update meiner Rezension:
Mit dem Update 1.1.0 hat Elektron endlich "geliefert", daher haben sie sich auch Update meiner Bewertung verdient: Die neue Grainer-Maschine macht Höllenspaß, selbst wenn man mit Granular vorher nie etwas am Hut hatte. Noch wichtiger sind jedoch die vielen Kleinigkeiten, die verbessert wurden. Etwa, dass man im Autosampler nun Namen vergeben kann oder dass die Effect Sends nun viel feinfühliger einstellbar sind. So hätte der Tonverk auf den Markt kommen sollen. Während die ersten beiden Updates eher "lame" waren, überzeugt Version 1.1.0 durch viele Fixes und Verbesserungen, und das schneller als ich es je erwartet hätte. Damit hat sich meine negative Meinung zum TV grundlegend geändert. Nun hoffe ich, dass Elektron hinsichtlich "Quality of life" noch nachlegt. Was mir zu meinem Glück nach wie vor noch fehlt sind Track Mutes im Songmodus, Sendeffekte in Subtracks, Samplingstart über Playtaste und ein besseres Management von Presets und Samples. Mittlerweile bin ich aber guter Dinge, dass auch das noch kommen wird.
Hier meine ursprüngliche Rezension:
Das Positive vorab: Der Tonverk klingt fantastisch und schließt eine wichtige Lücke im Elektron-Repertoire, nämlich das polyphone Spielen von Samples. Auch die üppige Polyphonie und die Vielfalt der Effekte sind in der Elektron'schen Biosphäre bisher einzigartig. Mit einer Elektron-Kiste endlich mal so richtig aus den Vollen schöpfen können, darauf habe ich sehr lange gewartet.
Aus meiner Sicht ist der Tonverk im gegenwärtigen Zustand leider nur zum Herumdaddeln zu gebrauchen. Was auch durchaus Spaß macht. Solange, bis man auf einen der vielen Bugs stößt. Und das geht meistens sehr schnell. Egal, in welcher Ecke man sich gerade aufhält, entweder funktioniert etwas nicht bzw. nur unzuverlässig oder irgendeine Selbstverständlichkeit (Beispiele: Track Mutes im Song Mode, Sampling-Start über Play-Taste, Benennung von Multis, Filtern nach benutzerdefinierten Tags) fehlt. Die Krönung war ein Projekt, das am Tag zuvor noch einwandfrei funktionierte und am nächsten Morgen mit der Meldung "The Project is corrupted" plötzlich nicht mehr geöffnet werden konnte.
Alles in allem bin ich vom Tonverk sehr enttäuscht und habe den Kauf (zum jetzigen Zeitpunkt) bereut. Das Rückgabefenster habe ich verstreichen lassen, weil ich darauf vertraut hatte, dass Elektron die ganz groben Dinge mit den ersten beiden Updates fixt. Da habe ich mich wohl gründlich getäuscht. Nun gut, selbst dran schuld. Ich glaube nach wie vor daran, dass der Tonverk irgendwann mal eine tolle Maschine sein wird. Die Frage ist nur: Wann? Bei der Vielzahl an Baustellen gehe ich davon aus, dass das locker noch ein Jahr dauern wird, wenn überhaupt.
Mittlerweile (Version 1.3) haben sich weitere Wünsche von mir erfüllt: Mutes im Song Mode und Sampling-Start über Play-Taste sind jetzt da. On top gibt es außerdem einen hervorragenden Wavetable-Synth, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe. Jetzt fehlen mir zum vollkommenen Glück noch individuelle FX Sends bei den Subtracks und ein Preset- und Sample-Management, das den Namen auch verdient. Mein feuchter Traum wäre noch ein Vocoder, der im ansonsten üppigen Effektrepertoire noch fehlt. Größere Bugs sind mir beim aktuellen Softwarestand keine mehr aufgefallen. Dass sich mein anfänglicher Frust innerhalb von ein paar Monaten in Begeisterung wandelt, hätte ich nicht gedacht.
Erstes Update meiner Rezension:
Mit dem Update 1.1.0 hat Elektron endlich "geliefert", daher haben sie sich auch Update meiner Bewertung verdient: Die neue Grainer-Maschine macht Höllenspaß, selbst wenn man mit Granular vorher nie etwas am Hut hatte. Noch wichtiger sind jedoch die vielen Kleinigkeiten, die verbessert wurden. Etwa, dass man im Autosampler nun Namen vergeben kann oder dass die Effect Sends nun viel feinfühliger einstellbar sind. So hätte der Tonverk auf den Markt kommen sollen. Während die ersten beiden Updates eher "lame" waren, überzeugt Version 1.1.0 durch viele Fixes und Verbesserungen, und das schneller als ich es je erwartet hätte. Damit hat sich meine negative Meinung zum TV grundlegend geändert. Nun hoffe ich, dass Elektron hinsichtlich "Quality of life" noch nachlegt. Was mir zu meinem Glück nach wie vor noch fehlt sind Track Mutes im Songmodus, Sendeffekte in Subtracks, Samplingstart über Playtaste und ein besseres Management von Presets und Samples. Mittlerweile bin ich aber guter Dinge, dass auch das noch kommen wird.
Hier meine ursprüngliche Rezension:
Das Positive vorab: Der Tonverk klingt fantastisch und schließt eine wichtige Lücke im Elektron-Repertoire, nämlich das polyphone Spielen von Samples. Auch die üppige Polyphonie und die Vielfalt der Effekte sind in der Elektron'schen Biosphäre bisher einzigartig. Mit einer Elektron-Kiste endlich mal so richtig aus den Vollen schöpfen können, darauf habe ich sehr lange gewartet.
Aus meiner Sicht ist der Tonverk im gegenwärtigen Zustand leider nur zum Herumdaddeln zu gebrauchen. Was auch durchaus Spaß macht. Solange, bis man auf einen der vielen Bugs stößt. Und das geht meistens sehr schnell. Egal, in welcher Ecke man sich gerade aufhält, entweder funktioniert etwas nicht bzw. nur unzuverlässig oder irgendeine Selbstverständlichkeit (Beispiele: Track Mutes im Song Mode, Sampling-Start über Play-Taste, Benennung von Multis, Filtern nach benutzerdefinierten Tags) fehlt. Die Krönung war ein Projekt, das am Tag zuvor noch einwandfrei funktionierte und am nächsten Morgen mit der Meldung "The Project is corrupted" plötzlich nicht mehr geöffnet werden konnte.
Alles in allem bin ich vom Tonverk sehr enttäuscht und habe den Kauf (zum jetzigen Zeitpunkt) bereut. Das Rückgabefenster habe ich verstreichen lassen, weil ich darauf vertraut hatte, dass Elektron die ganz groben Dinge mit den ersten beiden Updates fixt. Da habe ich mich wohl gründlich getäuscht. Nun gut, selbst dran schuld. Ich glaube nach wie vor daran, dass der Tonverk irgendwann mal eine tolle Maschine sein wird. Die Frage ist nur: Wann? Bei der Vielzahl an Baustellen gehe ich davon aus, dass das locker noch ein Jahr dauern wird, wenn überhaupt.
23
4
Bewertung melden
R
Tonverk...Zwei Updates später und alles läuft super!
Ich musste nun nach mehreren Wochen intensiver Nutzung mal meine alte Bewertung raus löschen und eine neue verfassen, denn es wurden mittlerweile zwei größere Updates veröffentlicht - zum Glück!
Ich bin immer noch echt happy mit dem was der Tonverk, Stand 18.12, alles kann.
Die Multi FX Engine, die Möglichkeiten des Routings hat die Kiste zu einem Wichtigen Gerät bei mir in der DAWless Welt gemacht.
Ich versuche hier mal kurz und knapp meine Pro und Cons aufzulisten:
+ Sound (Effekte und alles andere hört sich richtig gut an. Hatte im Vergleich den DT1 und die Blackbox da und da hat immer was gefehlt)
+ Multisampling (Endlich mal seine VSTs oder andere Synth dabei haben, ohne sie wirklich dabei zu haben^^)
+ Workflow (Hat etwas gedauert wegen dem etwas neueren Konzept aber das ist wirklich der Hammer!)
+ Effekte (Die Anzahl der Effekte und die Möglichkeit die Effekte mit P-Locks zu nutzen ist absolut wild und bringt ganz neue Ideen zum Vorschein)
+ Routing (Spricht für sich selbst denke ich)
+ Grainer (Endlich eine granular Engine in einer Elektron Kiste!)
+ Benennung der eigenen Multisamples ist möglich
+alle Clock Probleme sind behoben
- Sampling (leider kein quantisiertes Sampling möglich wie bei OT)
- Multisampling (leider noch keine Möglichkeit die Samples im Nachhinein zu bearbeiten)
- MIDI Channels (leider nicht wirklich möglich MIDI Channels für die einzelnen Tracks einzustellen wie man es aus ALLEN anderen Elektron Kisten kennt)
Sie haben es zum Glück noch geschafft, in dem Jahr wo der Tonverk erschien mit zwei großen Updates zu einer wirklich vollwertigen Elektron Kiste zu machen :)
Klar sind noch ein paar Punkte die mich persönlich stören aber vielleicht kommt das in der Zukunft noch!
Ich bin immer noch echt happy mit dem was der Tonverk, Stand 18.12, alles kann.
Die Multi FX Engine, die Möglichkeiten des Routings hat die Kiste zu einem Wichtigen Gerät bei mir in der DAWless Welt gemacht.
Ich versuche hier mal kurz und knapp meine Pro und Cons aufzulisten:
+ Sound (Effekte und alles andere hört sich richtig gut an. Hatte im Vergleich den DT1 und die Blackbox da und da hat immer was gefehlt)
+ Multisampling (Endlich mal seine VSTs oder andere Synth dabei haben, ohne sie wirklich dabei zu haben^^)
+ Workflow (Hat etwas gedauert wegen dem etwas neueren Konzept aber das ist wirklich der Hammer!)
+ Effekte (Die Anzahl der Effekte und die Möglichkeit die Effekte mit P-Locks zu nutzen ist absolut wild und bringt ganz neue Ideen zum Vorschein)
+ Routing (Spricht für sich selbst denke ich)
+ Grainer (Endlich eine granular Engine in einer Elektron Kiste!)
+ Benennung der eigenen Multisamples ist möglich
+alle Clock Probleme sind behoben
- Sampling (leider kein quantisiertes Sampling möglich wie bei OT)
- Multisampling (leider noch keine Möglichkeit die Samples im Nachhinein zu bearbeiten)
- MIDI Channels (leider nicht wirklich möglich MIDI Channels für die einzelnen Tracks einzustellen wie man es aus ALLEN anderen Elektron Kisten kennt)
Sie haben es zum Glück noch geschafft, in dem Jahr wo der Tonverk erschien mit zwei großen Updates zu einer wirklich vollwertigen Elektron Kiste zu machen :)
Klar sind noch ein paar Punkte die mich persönlich stören aber vielleicht kommt das in der Zukunft noch!
16
17
Bewertung melden
B
Wird immer besser
Wer Elektron kennt, wird sich gut zurechtfinden. Klanglich, soweit ich das beurteilen kann, wirklich toll. Konzept interessant. Man muss bei Elektron wissen, dass das Gerät nach einem Jahr nicht mehr dasselbe ist, das man gekauft hat, da der Funktionsumfang durch Updates ständig erweitert wird. Insofern ist der Kauf auch eine kleine Wette auf die Zukunft.
Was stört: der gerade für Multisamples kleine RAM-Speicher von gerade einmal 4GB. Bei den vielen Bänken geht der Speicherplatz dann doch schnell flöten und man muss ein neues Projekt anlegen. Inwieweit das Mitnehmen von Patterns in neue Projekte (leicht) möglich ist, weiß ich z.Zt. nicht, beim AR schien das nicht zu gehen. Die Effekte sind interessant, aber häufig zu crunchy. Feinere Effekte wären schön. Auch wäre es toll, wenn man die Busse in andere Busse routen und so wirklich gigantische Effektketten kreieren könnte (Bus1=>Bus2=>Bus3=>Bus4=> Master, das wären dann 12+1 Effekte in Serie zzgl. Reverb/Delay/Chorus, das käme an den Cosmos heran). Eine externe Tastatur ist dringend zu empfehlen!
Wenn noch ein paar coole Funktionen dazukommen (Slicing, Umgang mit Loops, mehr Effekte, Routing-Erweiterungen, generative Tools, viele Funktionen aus den anderen Geräten, z.B euklidischer Sequencer…), wird das mal ein richtig cooles Gerät. Bisher ist es aber auf jeden Fall auch schon eine wahre Wunderkiste, wenn man die zahlreichen Elektron-typischen Bearbeitungsmögkichkeiten kennt und anwendet. Parameterlogs sind eine wahre Wunderwaffe…! Die Kreativität liegt im Anwender, der Tonverk hat enormes Potenzial!
Was stört: der gerade für Multisamples kleine RAM-Speicher von gerade einmal 4GB. Bei den vielen Bänken geht der Speicherplatz dann doch schnell flöten und man muss ein neues Projekt anlegen. Inwieweit das Mitnehmen von Patterns in neue Projekte (leicht) möglich ist, weiß ich z.Zt. nicht, beim AR schien das nicht zu gehen. Die Effekte sind interessant, aber häufig zu crunchy. Feinere Effekte wären schön. Auch wäre es toll, wenn man die Busse in andere Busse routen und so wirklich gigantische Effektketten kreieren könnte (Bus1=>Bus2=>Bus3=>Bus4=> Master, das wären dann 12+1 Effekte in Serie zzgl. Reverb/Delay/Chorus, das käme an den Cosmos heran). Eine externe Tastatur ist dringend zu empfehlen!
Wenn noch ein paar coole Funktionen dazukommen (Slicing, Umgang mit Loops, mehr Effekte, Routing-Erweiterungen, generative Tools, viele Funktionen aus den anderen Geräten, z.B euklidischer Sequencer…), wird das mal ein richtig cooles Gerät. Bisher ist es aber auf jeden Fall auch schon eine wahre Wunderkiste, wenn man die zahlreichen Elektron-typischen Bearbeitungsmögkichkeiten kennt und anwendet. Parameterlogs sind eine wahre Wunderwaffe…! Die Kreativität liegt im Anwender, der Tonverk hat enormes Potenzial!
2
0
Bewertung melden
U
Nix für Anfänger
Das/ Der Tonverk ist ein außergewöhnliches Instrument mit unendlich vielen Möglichkeiten der Soundmanipulation und Echtzeitsteuerung der Parameter.
Ich komme vom Digitakt 2 und konnte mich mit dem Workflow des TV nicht anfreunden.
Schade aber ich hab meinen TV zurücksenden müssen.
Ich komme vom Digitakt 2 und konnte mich mit dem Workflow des TV nicht anfreunden.
Schade aber ich hab meinen TV zurücksenden müssen.
0
0
Bewertung melden
G
Elektron Tonverk
Tonverk ist wie fast alles von Elektron hervorragend stabil verarbeitet. Endlich wird mit SD Card gearbeitet, lange Ladezeiten über die Transfer App gehören der Vergangenheit an.
Man kann Tonverk bequem mit einer geeigneten Powerbank versorgen, auch das ein weiterer Vorteil. Das jetzt auch noch Granular-Sampling hinzubekommen ist, genial. Für alle Fans von Elektron eine klare Empfehlung.
Man kann Tonverk bequem mit einer geeigneten Powerbank versorgen, auch das ein weiterer Vorteil. Das jetzt auch noch Granular-Sampling hinzubekommen ist, genial. Für alle Fans von Elektron eine klare Empfehlung.
2
0
Bewertung melden