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Kemper Profiler Player

110 Kundenbewertungen

4.5 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

Kemper Profiler Player
€ 598
Alle Preise inkl. MwSt.
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1

2 Rezensionen

M
Sieht klasse aus. Wenig inspirierend.
MikaMono 15.10.2025
Das Positive zuerst. Das Gerät sieht klasse aus und hat im Ganzen eine gute Anmutung. Auch die Verpackung im schlichten Design gefällt mir gut.

Hat man es ausgepackt und mit Strom versehen, der erste Soundtest. Einfach mal durchschalten und die Prests auf sich wirken lassen. Und da hört es schon auf. Kein Preset hat mich tatsächlich angesprochen. Kein Sound hat mich inspiriert.
In die Tiefen der Programmierung bzw. Steuerung per Smartphone bin ich gar nicht erst eingestiegen, denn die Verbindung ging nicht einfach so von der Hand, sondern schien woll etwas umständlicher zu sein. Den Aufwand habe ich mir nach dem ersten Anspielen der Presets gespart.
Erstaunlicherweise ist auch bei der Version Mk2 noch immer das Netzteil nicht entstört, sodass das Spielen über Kopfhörer, wegen der Brummschleife keine Freude ist.
Bedenkt man auch noch die Preispolitik in Bezug auf die Softwareerweiterungen, ist das Gerät auch mit bestem Willen und einem Ohr zudrücken viel, viel zu teuer.
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F
Technologische Stagnation statt Innovation
FuzzBenders 28.07.2024
Als Musiker, der jahrelang Röhrenamps auf der Bühne, auf Tour und im Studio gespielt hat, war ich aufgrund der logistischen Herausforderungen auf der Suche nach einer kompakten "Line-out"-Lösung. Meine Wahl fiel auf den Kemper Profiler Player (KPP), doch das Ergebnis ist ernüchternd.

Sound und Spielgefühl
Obwohl ich das Gerät intensiv nutze, konnte ich bisher nicht das gewünschte Nuancenspektrum erreichen. Das lineare Gefühl der enthaltenen Amp-Profile und die Beschränkung auf nur einen Amp gleichzeitig (kein Dual-Amp-Betrieb möglich) sind nach heutigem Standard für digitales Modeling schlichtweg zu restriktiv.

Verkaufspolitik und das Update-Debakel
Enttäuschend ist vor allem die Preispolitik: Dass Effektblöcke (2 Pre, 2 Post) softwareseitig gesperrt sind und man für das volle Potenzial (Level 2-3) extra zahlen muss, ist kundenunfreundlich. Zudem fühlt man sich als User wie ein unbezahltes Test-Team, da das seit einem Jahr angepriesene 2.0-Update immer noch im Beta-Stadium feststeckt.

Bedienung und Hardware-Mängel
Man muss klar sagen: Das ist kein "Plug-and-Play"-Gerät. Wer keine fundierte Erfahrung damit hat, wie ein echter Amp reagiert, wird an der Komplexität scheitern. Erschwerend kommt hinzu, dass ein Display fehlt, um das aktuelle Preset anzuzeigen. Die ständige Abhängigkeit von Smartphone oder Laptop für kleinste Anpassungen ist im modernen Workflow einfach nur ermüdend.

Fazit im Vergleich zur Konkurrenz
Angesichts der aktuellen Marktsituation mit dem Quad Cortex Mini (Größe, Portabilität, 7-Zoll-Display, unbegrenzte Effektblöcke, Unabhängigkeit von Tablet/PC und volle Prozessorleistung) wirkt Kemper wie aus der Zeit gefallen. Es ist schlichtweg unrealistisch, ca. 600 € für die Hardware plus weitere 278 € für die Level II & III Upgrades auszugeben. Ich persönlich habe insgesamt 700 € + 300 € investiert – diese Summe ist für das Gebotene schlichtweg absurd. Vielleicht taugt es zum Üben zu Hause oder auf Reisen, aber das ist dann ein verdammt teurer Spaß.
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