Melofty Axom Max Audio Process B-Stock
Hybrider Audio-Prozessor
- Amp-Modeller und Multieffektgerät für Gitarre und Bass mit integriertem Synthesizer und Instrumenten-Modeling, für Bühne, Recording und Sounddesign
- über 400 Amp-, über 210 Cabinet- und über 130 Effektmodelle
- DeepSynth für über 50 Synthesizer-Sounds und über 70 Instrumentenmodelle, polyphon spielbar ohne MIDI-Pickup
- MFIM Tone Capture zum digitalen Erfassen eigener Pedale, Amp-Vorstufen, kompletter Verstärker und Boxen
- Unterstützung für NAM-A2-Dateien (Neural Amp Modeler) sowie Drittanbieter-IRs im WAV-Format (bis 2.048 Samples)
- 2 unabhängige Effektketten mit je bis zu 9 Slots, Eingang je Kette frei wählbar, seriell, parallel oder per Split/Merge verschaltbar
- 504 Presets mit je 6 Szenen (Subpatches)
- 7"-HD-Touchdisplay mit Drag-&-Drop-Editing
- 9 Fußschalter mit eigenen Displays und 4 Modi (Rig, Subpatch, Stomp, Hybrid)
- integriertes Expression-Pedal mit Zehenschalter (Master + EXP1 oder EXP1 + EXP2), Anschluss für ein weiteres Pedal (EXP3)
- Vokaleffekte inkl. Pitch Correction, Reverb und Delay
- Stereo-Looper mit bis zu 60 Min. Aufnahmezeit, Undo/Redo, Reverse, Half-Speed und Auto Record, integriertes Stimmgerät
- MELOFTY AI Tone Model: Soundgestaltung per Text-Prompt in der MELOFTY App
- USB-Audio-Interface mit 8 Ein- und 8 Ausgängen, 24 Bit / 48 kHz, Dry/Wet-Recording, Reamping und latenzarmem Hardware-Monitoring (Mac ohne Treiber, ASIO-Treiber für Windows)
- interne Auflösung: 48 kHz / 32 Bit; Frequenzgang: 20 Hz – 20 kHz (+0/-1 dB)
- Bluetooth 5.0 für Backing-Tracks und App-Anbindung, WLAN (2,4 GHz) für Cloud-Zugriff und Firmware-Updates
- Software: AXOM Controller (ab Windows 10 / macOS 10.11), MELOFTY App (ab Android 5.0 / iOS 11), MELOFTY Cloud zum Verwalten und Teilen eigener Sounds
- Eingänge: Gitarre (6,35 mm Klinke, Impedanz 10 kOhm – 1 MOhm einstellbar), Mikrofon/Line (XLR/Klinke-Kombibuchse, 48 V Phantomspeisung), beide als Stereo-Eingang koppelbar, Expression-Pedal (6,35 mm Stereoklinke)
- Ausgänge: 2x XLR symmetrisch (L/Mono, R) mit Ground Lift, 2x 6,35 mm Klinke unsymmetrisch (L/Mono, R), Kopfhörer (6,35 mm Stereoklinke)
- 2 FX-Loops (mono, 6,35 mm Klinke), zu einem Stereo-Loop kombinierbar; Returns auch als Instrumenteneingänge nutzbar (1 MOhm, z. B. für Bass, Keyboard oder Drumcomputer)
- MIDI In und MIDI Out/Thru (5-pol. DIN), USB-C (Audio und MIDI), MIDI Clock
- Abmessungen (L x B x H): 381 x 230 x 73 mm
- Gewicht: 3,45 kg
- inkl. Netzteil (9 V DC / 3 A, Minuspol innen), USB-C-Kabel und Kurzanleitung
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Erhältlich seit Oktober 2026
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Artikelnummer 656898
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Verkaufseinheit 1 Stück
Betrete das Multiversum
Bei einem so multifunktionalen Gerät wie dem Melofty Axom Max könnte es schwerfallen, den Einstieg zu finden. In erster Linie ist er aber natürlich ein ausgesprochen leistungsstarker Gitarren-Modeller mit einer riesigen Auswahl an Amps, Boxen und Pedalen, die sich minutiös und intuitiv einstellen, nach Belieben verketten und ohne hörbare Latenz spielen lassen. Neben der umfangreichen Grundbibliothek kann Meloftys MFIM-Technologie aber auch die individuelle Sammlung an echten Pedalen, Vorstufen und Verstärkern als digitale Modelle erfassen – Drive-Pedale und die Vorstufe eines Amps direkt per Kabel, ein komplettes Amp-Setup über ein Mikro vor der Box. Außerdem kann der Axom Max gleich mehrere vorhandene NAM-Dateien und Impulsantworten von Drittanbietern laden. Wirklich einzigartig macht ihn jedoch seine außergewöhnliche Sammlung weiterer Funktionen: Vocal-Processing, mehrere Instrumenten-Eingänge, Looper, MIDI-Steuerung, Mehrkanal-Recording in die DAW und nicht zuletzt die polyphonen Instrument-Emulationen der DeepSynth-Technologie. Das wäre alles umsonst, wenn die Gitarrensounds nicht überzeugen würden oder das Gerät schlecht verarbeitet wäre: Doch die Sounds überzeugen absolut, und die Verarbeitung ebenso.
Komplexe Signalketten nach Maß
Im Mittelpunkt des Melofty Axom Max stehen die zwei unabhängigen Signalketten mit jeweils bis zu neun Blöcken, die auf dem Touchscreen wie ein virtuelles Pedalboard angeordnet sind. Jede Kette bezieht ihr Signal von einem der vier analogen Eingänge oder per USB, und beide lassen sich seriell, parallel oder kombiniert betreiben. Mit der schieren Vielfalt und dem modularen Aufbau kann jeder Gitarrist den eigenen Signature-Sound einstellen. So spart etwa ein Amp-und-Box-Block einen Platz in der Kette, damit ein komplettes Rig samt DeepSynth-Stimme in ein einziges Preset passt. Mit den frei belegbaren Fußschalterreihen (in zwei unterschiedlichen Höhen – ein Detail, das erfahrene Spieler schätzen werden) wechselt man anschließend zwischen ganzen Presets, ruft einzelne Szenen auf oder stompt einzelne Blöcke zu – etwa den Synth für den Refrain. Wer sich die Menüs sparen möchte, lässt sich vom AI Tone Model in Meloftys Begleit-App per Textbefehl etwas Eigenes zusammenstellen.
Mehr als nur Gitarre
Sein ganz eigenes Terrain betritt der Melofty Axom Max bei allem, was eine Gitarre normalerweise nicht spielt. Meloftys DeepSynth-Technologie erfasst das Signal eines gewöhnlichen Gitarren-Tonabnehmers so präzise, dass man damit Synthesizer-Sounds und Instrumentenmodelle auch live spielen kann – und sie lassen sich alle in die Effektkette einbinden. Ein zweiter Eingang mit Phantomspeisung gibt einem Gesangsmikrofon eigene Effekte, während über die Returns der Effektschleifen alternativ ein Keyboard, ein Bass oder ein Drumcomputer hinzukommen kann. Damit eignet sich der Axom Max nicht nur für Gitarristen, die gern mit ihrem eigenen Sound experimentieren, sondern auch für Profi-Musiker, die mehr als ein Instrument abdecken: vom Gitarristen einer Coverband, der Orgelakkorde, eine Saxofon-Line und den Leadgesang von einem einzigen Board braucht, bis hin zu Home-Recordlern, die ganze Arrangements von Grund auf selbst komponieren.
Über Melofty
Melofty wurde 2023 gegründet, hat seinen Sitz im chinesischen Changsha und beschreibt sein Tätigkeitsfeld selbst als Computational Sound Design. Die Arbeit des Audiotechnik-Unternehmens vereint Entwicklungen, die sonst meist auf getrennte Geräte verteilt sind: das Modellieren und Erfassen von Verstärkern und Effekten, die Echtzeit-Tonhöhenanalyse sowie die Anwendung dieser Analyse, um Synthesizer und Instrumentenmodelle mit einem gewöhnlichen Gitarrensignal zu spielen. Neben der Hardware gibt es Meloftys eigene Desktop-Software, eine App und einen Cloud-Dienst, über die Nutzer Presets und Captures verwalten, eigene Sounds teilen und Firmware-Updates installieren. Als junge Community bietet Meloftys Tone Cloud zwar vorerst weniger geteilte Presets als etablierte Namen, doch mit eigenen Captures, NAM-A2-Unterstützung und IRs stehen Nutzern des Melofty-Ökosystems auch Sounds von zahlreichen anderen Plattformen offen.
Von Musikern, für Musiker
Trotz der umwerfenden Feature-Vielfalt wurde der Axom Max ganz offensichtlich von Musikern selbst entwickelt. Im Live-Einsatz ersetzt er gleich Amp, Vocal-Prozessor und komplettes Pedalboard, wobei das frei belegbare Expression-Pedal für zusätzliche Flexibilität sorgt und ein weiteres Pedal sich ebenfalls anschließen lässt. Jeder Fußschalter zeigt die aktuelle Funktion auf einem eigenen Display an, und der große Lichtstreifen übernimmt die Farbe des aktiven Presets – praktisch auf einer dunklen Bühne. Der Stereo-Looper nimmt bis zu 60 Minuten auf, Backing-Tracks kommen per Bluetooth-Audio dazu. Die symmetrischen XLR-Ausgänge gehen direkt an die PA, während die Klinkenausgänge einen Backline-Amp speisen, jeweils mit eigenem Pegel und EQ. Im Studio wiederum wird das Board zum USB-Audio-Interface mit 8 Ein- und 8 Ausgängen, das bearbeitete und trockene Signale gleichzeitig aufnimmt, bei Bedarf auch Gitarre und Bass auf einmal. So lässt sich eine Aufnahme später per Reamping durch ein anderes Preset schicken, während Hardware-Monitoring lästige DAW-Latenz unterbindet.
Im Detail erklärt
Melofty DeepSynth
DeepSynth ist Meloftys polyphone Engine für Echtzeit-Tonhöhenerkennung. Für das Tracking von Akkorden brauchte man bisher einen hexaphonen Tonabnehmer, der jede Saite einzeln abnimmt. DeepSynth arbeitet dagegen mit dem Signal, das ein gewöhnlicher Pickup ohnehin liefert, und macht aus Einzeltönen sowie vollen Akkorden wahlweise einen von über 50 Synthesizer-Sounds oder eines von über 70 Instrumentenmodellen – selbst schnelle Läufe erfasst es präzise und detailgenau. Die Instrumentenauswahl wirkt dabei wie ein gut sortiertes Musikhaus: Orgeln, Streicher, Blech- und Holzbläser, Vocal-Sounds und sogar traditionelle chinesische Instrumente, dazu gibt es bei den Synths eine Reihe von Pad-Sounds für flächige Atmos. Und weil DeepSynth in derselben Signalkette sitzen kann wie alles andere, laufen seine Stimmen wie jedes Gitarrensignal durch Filter, Amp-Modelle und Hall – für eine bluesige Orgel durch einen aufgerissenen Amp oder eine melancholische Flöte mit langem Delay. Damit ist DeepSynth ebenso ein Werkzeugkasten fürs Sounddesign wie ein spielerischer Weg, einem Track neue Farbe zu verleihen.