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Endstufe für E-Gitarre

  • komplette Verstärkerendstufe im Micro-Pedal Format
  • maximaler Output: 30 W
  • geeignet zum direkten Anschluss an Effektgeräte
  • liefert sanften Post-Stage Overdrive bei höherem Volumen
  • Mastervolume-Regler
  • Warm/Bright Kippschalter zum Einstellen des Presence Settings
  • Status-LED
  • Ausgangsimpedanz: 8-16 Ohm
  • Stromversorgung über 24 V DC-Netzteil mit 2,1 x 5,5 mm Hohlstecker und Polarität (-) innen (im Lieferumfang enthalten)
  • Batteriebetrieb wird nicht unterstützt
  • Abmessungen (L x B x H): 94 x 42 x 52 mm
  • Gewicht: 144 g
Hinweis Registrieren Sie Ihr Produkt auf shop.warwick.de/de/warranty-registration und verlängern Sie die Garantie auf 4 Jahre.
  • Erhältlich seit Juli 2017
  • Artikelnummer 415579
  • Verkaufseinheit 1 Stück
€ 93
Alle Preise inkl. MwSt.
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1

Kleine Endstufe für große Sounds

Mit der Baby Bomb 30 W bietet Mooer eine extrem kompakte Endstufe im Micro-Pedal-Format an, die sich speziell an Spieler von Pedalboard- und Modeling-Setups richtet. Trotz ihrer winzigen Maße von 94 x 42 x 52mm arbeitet im Innern eine vollwertige 30-Watt-Endstufe, die direkt an Lautsprecherboxen mit 8 bis 16 Ohm angeschlossen werden kann. Die Baby Bomb eignet sich vor allem für Gitarristen, die kein klassisches Amp-Setup nutzen und stattdessen Preamp-Pedale, Amp-Modeller oder Multi-FX-Systeme einsetzen. Durch das geringe Gewicht von gerade einmal 144 Gramm findet das kleine Kraftpaket selbst auf kleineren Boards problemlos Platz. Neben einem Mastervolume-Regler gibt es auf der Oberfläche noch einen Warm/Bright-Schalter zur Anpassung des Presence-Bereichs. Bei höheren Lautstärken erzeugt die kleine Endstufe zudem einen “röhrigen” Charakter, wodurch der Sound weicher und organischer wirkt.

Mooer Baby Bomb 30 W

Kraftpaket für das Pedalboard

Die Baby Bomb arbeitet als reine Endstufe und besitzt bewusst eine sehr reduzierte Bedienoberfläche. Das Eingangssignal wird direkt von einem Preamp-, Overdrive- oder Modeling-Pedal übernommen und anschließend an eine angeschlossene Gitarrenbox weitergegeben. Dadurch eignet sich das kleine Mooer-Pedal gut für Direct-to-Poweramp-Setups. Der Mastervolume-Regler bestimmt die Ausgangslautstärke, während sich über den Warm/Bright-Schalter der Höhen- beziehungsweise Presence-Bereich anpassen lässt. Eine orange LED informiert über den Betriebszustand. Mit maximal 30 Watt liefert die kompakte Endstufe genügend Leistung für Proben, Recordings oder auch Bühnen-Setups in Kombination mit einer passenden Lautsprecherbox. Die Stromversorgung erfolgt über das mitgelieferte 24-Volt-Netzteil, ein Batteriebetrieb ist nicht vorgesehen.

Detail des Mooer Baby Bomb 30 W, Endstufe für E-Gitarre

Ideal für das kleine Besteck

Die Mooer Baby Bomb eignet sich vor allem für Gitarristen, die ihr komplettes Setup möglichst kompakt halten möchten. Speziell Spieler, die bereits mit Amp-Modellern, Preamp-Pedalen oder Multi-Effektgeräten arbeiten, bekommen hier eine einfache Möglichkeit, ihr Setup direkt über eine Gitarrenbox laufen zu lassen. Für große Full-Stack-Setups oder extreme Bühnenlautstärken ist die kleine Mooer-Endstufe natürlich nicht gedacht. Stattdessen spielt sie ihre Stärken vor allem in portablen Rigs, auf kleinen bis mittleren Bühnen, im Proberaum oder als minimalistisches Backup-Setup für den Fall der Fälle aus. Auch für Musiker, die ein leichtes Rig als Reserve transportieren möchten, kann die Baby Bomb eine interessante Lösung sein.

Logo auf dem Mooer Baby Bomb 30 W

Über Mooer

Mooer aus dem chinesischen Shenzhen bietet seit 2010 Produkte für Gitarristen an - vom kleinen Einzelpedal über Multieffektgeräte bis hin zu Kompaktverstärkern. Der Hersteller startete mit diversen Kleinpedalen und dürfte insbesondere durch das aufwändige Delay-Pedal Ocean Machine, das 2016 in Zusammenarbeit mit Devin Townsend entstand, bekannt geworden sein. Inzwischen bietet Mooer auch Lösungen mit modellierten Verstärkern, Boxensimulationen auf der Basis von Impulsantworten und Matching-Equalizern an. Der Fokus des Herstellers liegt dabei auf der Nutzung digitaler Technologien.

Klein, praktisch und übersichtlich

In der Praxis zeigt sich die Mooer Baby Bomb vor allem als unkomplizierte Ergänzung für bestehende Pedalboard- oder Modeling-Setups. In Verbindung mit Amp-Modellern, Multi-FX oder Preamp-Pedalen entsteht schnell ein vollständiges Gitarren-Rig, ohne zusätzlich ein großes Topteil oder einen schweren Gitarren-Combo transportieren zu müssen. Vor allem auf kleinen Bühnen, im Proberaum oder beim Recording spielt das kompakte Format seine Vorteile aus. Durch die direkte Verbindung zur Lautsprecherbox bleibt das Spielgefühl natürlich, während die Endstufe dem Sound einen röhrigen Touch verleiht, sobald der Volume-Regler über die 12-Uhr-Position hinaus aufgedreht wird. Wer mit Stereo-Setups arbeitet, kann auch zwei Baby Bombs parallel betreiben. Zusammen mit kompakten Preamp- oder Modeling-Lösungen ergibt sich so ein transportfreundliches Gitarren-Setup.

101 Kundenbewertungen

4.3 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

74 Rezensionen

R
Großartig!
Ritchie1729 04.12.2017
Was für eine Überraschung! Dieses kleine Ding macht genau das, was es soll und das extrem gut und zuverlässig. Ich kann daher die zuvor geäußerte Kritik nicht bestätigen, denn wenn man eine digitale Endstufe im Miniformat für ca. 100¤ kauft, kann und darf man nicht den Komfort einer um ein Vielfaches teureren Röhrenendstufe erwarten! Und natürlich gibt es ein Einschaltgeräusch, wenn man eine Endstufe erst einschaltet, wenn alles andere schon läuft, das ist nun wirklich kein Fehler von Mooer, sondern ein Bedienungsfehler (s. andere Bewertungen)...
Die Lautstärke des Baby Bomb ist extrem hoch und sollte für alle Situationen (Probe/live) ausreichend sein; der Sound ist ebenfalls top, die Bright/Warm-Schaltung reagiert entsprechend und ist ein sinnvolles Feature zur Anpassung an das vorgeschaltete Equipment bzw. die verwendete Box.
Ich habe die kleine Bombe gekauft, um für Proben und Gigs mit diversen Bands und Projekten jeweils nur ein kleines Besteck mitnehmen zu können oder auch auf der Bühne Ersatz zu haben, falls etwas ausfällt.
Mittlerweile hab ich das Teil nur noch dabei, denn allein die Größe und das "Gewicht" sind über alle anderen Lösungen erhaben. Für Proben nehme ich nur noch ein kleines Pedalboard und zwei Kabel mit, mehr braucht es ja nun nicht mehr.
Getestet hab ich die Bombe in mehreren Konstellationen (Proben + Live):
- als Verstärkung für Preamps (wie POD, TC Nova, Marshall JMP-1, Yamaha DG Stomp) und
- als Verstärkung für versch. Pedale.
- mit versch. Boxentypen (1x12 / 2x12 Engl / 4x12 Marshall / 4x12 Engl)

In allen Anwendungsbereichen hat das Ding souverän überzeugt, die Lautstärke reicht immer aus, um locker hörbar zu sein und sich sehr gut durchsetzen zu können (auch hier gilt natürlich: wer im Proberaum Stadionlautstärke fährt, wird wahrsch. enttäuscht sein, klar, aber dafür kauft man das Ding sicher auch nicht).
Ein enormer Vorteil ist, dass man sich über alle Arten von FX-Loops oder 4-Kabel-Methoden keine Gedanken mehr machen muss.
Ich habe in keiner dieser Konstellationen Störgeräusche festgestellt und kann sagen, dass das Ding selber extrem rauscharm ist (alles was an Geräten davor rauscht, wird natürlich auch an der Box rauschen, klar).
Bisher sind keine Nachteile aufgefallen, weder Netzteil noch Endstufe werden bei Dauerbetrieb heiß o.ä.
Man muss allerdings immer darauf achten, das Netzteil mit einzupacken, das kann schon mal schnell vergessen werden: vorbei die Zeiten von: "irgendein Kaltgerätekabel wird schon da sein..."
Deshalb hab ich das Netzteil so beschriftet, dass ich spätestens beim Einpacken oder Abbauen darüber "stolpere" und weiß, wozu es gehört.
Ich bin tatsächlich restlos begeistert und würde das Ding sofort wieder kaufen, denn es macht den Probealltag sehr leicht und einfach und ist auch live mehr als nur eine Notlösung.
Features
Verarbeitung
Sound
Bedienung
18
1
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b
Kleiner Kraftzwerg
bobgrey 19.01.2022
Ich wollte als Kemper Amp Spieler mein Pedalboard reaktivieren und mit einem PreAmp durch meine Pedale in eine Endstufe in eine Gitarrenbox 1x12 sozusagen eine 2. Gitarrenanlage generieren.

Mehr aus Neugierde habe ich mir dann die Baby Bomb gekauft.

Was soll ich sagen, das Ding hat jede Menge Wumms für so ein kleines 30 Watt Teil.
Es rauscht nicht sonderlich was ich für den Preis und die Größe erstaunlich finde.

Ich denke da ist man für den Proberaum bzw. für kleinere Gigs gut unterwegs.
Für Leute die mit kleinem Besteck arbeiten wollen ideal.

PreAmp-Pedale-Endstufe-Gitarrenbox.
Also im Prinzip 3 Teile, Pedalboard, Gitarrenbox, Gitarre.

Negativ ist mir nur aufgefallen das die Endstufe keinen An/Aus-Schalter hat.
Auch ist der Lautstärkeregler sehr empfindlich, wenn man auf die Lautstärke wegen der Nachbarn etwas aufpassen muss, da sofort ein kleiner Sprung am Anfang passiert.
Dies sind aber wirklich nur Kleinigkeiten.

Mooer Baby Bomb 30W kann ich auf jeden Fall weiter empfehlen.
Features
Verarbeitung
Sound
Bedienung
12
1
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N
Verwendung als Backup für Röhrenverstärker
Neocampus 11.10.2018
Verwendungszweck:
Nachdem kürzlich eine Vorstufenröhre meines Fender Deluxe Reverb unverhofft (aber Gott sei Dank nur beim Proben) ausgefallen war, wurde mir klar, dass ich für Gigs ein Backup benötige. Und damit meine ich nicht Ersatzröhren, denn ich fände es nicht praxisgerecht, im Stress eines Liveauftritts die defekte Röhre ausfindig machen und tauschen zu müssen.

Da ich auch in einem solchen Notfall stets auf den Lautsprecher meines Röhrenverstärkers zurückgreifen kann, habe ich mir als Poweramp-Winzling die Mooer Baby Bomb zugelegt. Mit meinem Boss GT-1000 (den ich for dem Deluxe Reverb nur als Multieffektgerät verwende) kann ich für den Einsatz der Baby Bomb noch den fehlenden Preamp ergänzen. (Wer diese Möglichkeit nicht hat, könnte sich z.B. einen Mooer Micro Preamp dazukaufen.)

Bewertung:
Das erste Exemplar der Baby Bomb war defekt, das Gerät ging immer wieder pulsierend an und aus (vermutlich lag's am Netzteil). Interessanter Weise fand ich im Internet (inkl. Youtube-Video) gleich mehrere Hinweise auf den identischen Defekt, es scheint also ein häufiges Problem zu sein.
Das umgetausche Exemplar funktioniert dann jedenfalls ohne Auffälligkeiten.

Natürlich erwarte ich von der Baby Bomb nicht, dass sie (zusammen mit der Preamp-Simulation) ein gleichwertiger Ersatz für meinen Fender Deluxe Reverb ist. Auf jeden Fall ist der Sound für den Notfall (und in Anbetracht des Preises) völlig akzeptabel.
Die Einstellung der Lautstärke ist (zumindest zuhause) ziemlich fummelig, da um die 9-Uhrstellung herum sehr viel passiert. Viel weiter wollte ich den Regler nicht aufdrehen, um meine Ohren zu schonen. Mir reicht es zu wissen, dass die Lautstärkre für meine Anforderungen im Falle des Falles genügen würde.

Fazit:
Ich nehme die Baby Bomb jetzt zu jedem Gig mit. Zweck erfüllt. :-)

Nachtrag vom 10.04.2019:
Nach einigen Tests (und ein Stück weit zu meiner eigenen Überraschung) bin ich mittlerweile zur Erkenntnis gelangt, dass die Baby Bomb eine verlässliche FRFR-Qualität besitzt (Full Range Flat Response). Daher habe ich beim Kriterium Sound von vier auf 5 Sterne erhöht. Der überempfindliche Lautstärkeregler nervt mich aber zu sehr, als dass ich mich dazu auch bei der Gesamtbewertung durchringen könnte.
Features
Verarbeitung
Sound
Bedienung
6
0
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er
viel Ton fürs Geld
el rolfo 15.01.2021
Einsatz: als Endstufe aufm Pedalboard, dahinter ne 1x12er, gespielt mit ner Archtop mit Preamp und div. Pedalen.
Das Negative vorab, wobei ich schon verraten kann, das ich das Teil lieb gewonnen habe ;-)
- ganz leichtes Rauschen in Spielpausen (Klagen auf hohem Niveau, wenn man spielt (auch nur leise) dann hört man nix mehr)
- Einschaltknacken: das nervt wirklich und ist nicht praxistauglich. Es gibt keinen An/Aus-Schalter.

Wenn man damit leben kann, hat man eine unheimlich kleine, und dabei unfassbar laute Endstufe zu einem günstigen Kurs. Das Positive:
- extreme Lautstärkereserven
- feiner Sound, recht wenig Eigenklang
- keine Frequenzüberbetonung (man vermisst keinen EQ o.ä.)
- Preis/Leistung

Absolut empfehlenswert!
Features
Verarbeitung
Sound
Bedienung
3
1
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