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Remo 18" Pinstripe Tomfell transparent

4.9 von 5 Sternen aus 44 Kundenbewertungen

18" Pin Stripe

  • durchsichtig (transparent/clear)
  • doppellagig am Rand verklebt
  • rundes klanglich abgestimmtes volles Klangspektrum
  • Artikelnummer 107115
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Farbe Transparent
  • Felltyp Doppellagig
  • Finish Glatt
  • Dämpfungsring Nein
  • Dot Nein
€ 45
Alle Preise inkl. MwSt.
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Das Fell mit Studio-Qualitäten

Mit den Pinstripe-Fellen hat der US-amerikanische Hersteller Remo seit mehr als einem halben Jahrhundert einen Dauerbrenner im Programm, der sich vor allem bei Recording-Sessions bewährt hat. Das Besondere an den Pinstripe-Fellen ist die zweilagige Konstruktion, bei der die beiden Lagen am Rand miteinander verklebt sind. Zu erkennen sind die Pinstripes leicht an dem charakteristischen schwarzen Ring am Rand der Fellfläche. Mittlerweile gehören zur Pinstripe-Familie fünf verschiedenen Varianten: Clear, Coated und Ebony sowie zwei speziell für Marching Drums entwickelte „Crimplock“-Versionen, die auch extrem hohen Tunings standhalten.

Remo Pin Stripe Clear 18" Fell

Zwei Lagen für Body und Attack

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Remo Ambassador-Fellen, die aus einer Lage Mylar gefertigt sind, verwendet Remo bei den Pinstripes zwei Lagen. Bei den transparenten Pinstripe Clear Fellen beträgt die Stärke dieser Lagen jeweils 7mil. Diese Konstruktion sorgt für eine Dämpfung der Obertöne, wodurch der eigentliche Grundton der Trommel stärker in den Vordergrund tritt. Zudem schwingt das Fell aufgrund der höheren Masse langsamer und produziert damit einen tieferen Ton. Ein weiterer Effekt der zweilagigen Bauweise ist ein verstärkter Attack, welcher dem Tom eine erhöhte Präsenz und Durchsetzungskraft verleiht. Der Attack fällt bei den Clear-Versionen etwas heller aus als bei den Pinstripe Coated Fellen. Übrigens ist dieses 18" Fell nicht für Bassdrums geeignet. Hierfür gibt es eine spezielle Variante, zu finden in der Kategorie Bassdrumfelle.

Fellkragen des Remo Pin Stripe Clear 18" Fells

Der Sound unzähliger Klassiker

Bekannt geworden sind die Pinstripe-Felle durch einen der populärsten Drummer aller Zeiten: Steve Gadd. Als vielbeschäftigter Studiodrummer, der auf unzähligen Tracks aus den verschiedensten Genres zu hören ist und mit „50 Ways To Leave Your Lover“ von Paul Simon einen wahren Groove-Klassiker erschaffen hat, erkannte Gadd schon sehr früh, dass die Pinstripe-Felle ohne zusätzliche Dämpfungsmaßnahmen im Aufnahmestudio den damals wie heute beliebten trockenen, kurzen und fetten Sound liefern. Sowohl große ais auch kleine Toms klingen mit Pinstripe-Fellen erstaunlich voluminös und setzen sich dank des deutlich wahrnehmbaren Attacks im Bandgefüge immer durch.

Herstellerlogo auf dem Remo Pin Stripe Clear 18" Fell

Über Remo

Die Firma Remo wurde im Jahr 1957 von Remo Belli in Kalifornien gegründet. Belli war ein Schlagzeuger, der nach einer Lösung gegen die Witterungsanfälligkeit von Naturfellen suchte und diese in einem aus Mylar gefertigten Synthetikfell fand. Damit war das Remo Weather King Fell geboren, das im Bereich der Unterhaltungsmusik in den folgenden Jahren die Naturfelle nach und nach vom Markt verdrängte. Das Remo-Fellsortiment umfasst inzwischen zahlreiche Varianten, von denen die bekannteste nach wie vor das Ambassador-Fell ist. Weitere Meilensteine im Remo-Programm sind die per Drehmechanismus stimmbaren, 1968 vorgestellten Rototoms sowie die aus dem eigens entwickelten Material Acousticon entwickelten Drumsets der 1980er- und 1990er-Jahre. Darüber hinaus bietet Remo bis heute ein riesiges Programm an Percussion-Instrumenten, wobei auch hier häufig synthetische Werkstoffe zum Einsatz kommen.

Mikrofone lieben die Pinstripes

Die Trommeln eines Drumsets produzieren ein breites Frequenzspektrum mit komplexen Obertönen, die allerdings bei Studioaufnahmen ebenso wie in Live-Situationen oder im Proberaum oftmals nicht erwünscht sind. Hier erweisen sich die in verschiedenen Varianten erhältlichen Remo Pinstripe-Felle mit ihrem obertonarmen, aber dennoch präsenten, mikrofonfreundlichen Sound als perfekte Lösung. Aufgrund der zweilagigen Konstruktion kann man sich weitere Dämpfungsmaßnahmen sparen und profitiert darüber hinaus von einer erhöhten Haltbarkeit. Somit empfehlen sich die Pinstripes auch für diejenigen Drummer, die gerne mal etwas kräftiger zulangen.

44 Kundenbewertungen

4.9 / 5

Sound

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15 Rezensionen

A
ist Pinstripe immer noch amtlich?
Anonym 02.03.2016
Für mein Toms vom PDP Big Rock musste eine neue Befellung in den Grössen 13, 16 und 18 Zoll her. Weil ich mir was gönnen wollte, fiel meine Wahl auf die Remo Pinstripe-Felle, die ich für ihren Attack und das tiefschwarze Sustain eigentlich sehr schätze. Da es meinen Tomsatz nicht als Propack gibt, habe ich mir die Felle einzeln zusammenbestellt. Was soll ich sagen... jedes Fell klingt anders. Das 13er offen und klar, das 16er klingt dumpf und hat praktisch keine Obertöne im Sustain, das 18er dafür umso mehr. So inhomogen habe ich eine neue Befellung (und das in 35 Jahren Schlagzeugspielen) noch nie erlebt. Schade ums Geld und die Zeit, die ich für den vergeblichen Stimmversuch aufgewendet habe. Die Ambassadors auf meinem Pearl ELX zeigen sich in der Serienkonstanz deutlich überlegen.
P.S. Abkleben ist KEINE Option
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HP
Ja, ich spiele Pinstripe
Ha Pe 06.04.2020
Ich gehöre zu den wenigen die Pinstripe Felle bevorzugen. Wobei ich das schlechte Image nicht verstehen kann. Die Felle sind sehr robust, gutmütig beim stimmen (sehr einfach), stimmstabil und langlebig. Die Felle sind schnell umgestimmt sollte man mal mehr oder weniger Sustain bzw. Attack benötigen. Ich bleibe bei meinen Pinstripe auch wenn manche behaupten das Schlagzeug klingt wie Pappe. Bei mir ist das definitiv nicht der Fall! Diese Sprüche kommen von Leuten die pro Tom eine Rolle Gaffa Tape brauchen weil sie nicht stimmen können. Aber irgendwo gehört haben das Pinstripe Felle dumpf klingen sollen. Ich finde sie klingen "offener " als Emperor Felle und sind nicht so empfindlich. Deshalb bleibe ich bei Pinstripe.
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c
Für Studio perfekt
chiefjosef 27.03.2018
Ich spiele live in der Regel coated Felle einer anderen Marke. Fürs Studio sind die Pin Stripe aber die richtige Wahl für mich, da sie mehr punch/attack bieten, was für den Mix besser ist. Die Toms setzen sich am Ende besser durch.
Hinweis für Drumsets aus den 70ern: die alten Kesselmaße weichen manchmal von den modernen ab und Remofelle könnten ein bisschen eng sein. Mit etwas Fingerspitzengefühl lässt sich das aber hinkriegen (vor allem eben im geschützten Umfeld eines Studios).
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M
Mein Fell
MVA1972 28.02.2012
Mit diesen Fellen habe ich vor 26 Jahren angefangen und werde wohl auch damit aufhören. Das ist mein Fell!!!
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