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EarthQuaker Devices Sunn O))) HalfLife

5.0 von 5 Sternen aus 1 Kundenbewertungen ()

Effektpedal für E-Gitarre

  • Distortion, Octave und Boost Pedal
  • 'Life'-Serie Pedal in kompakter Bauweise mit gleichem druckvollen Sound des Life V3
  • für stark verzerrte Sounds konzipiert
  • mit Flexi-Switch-Technologie
  • relaisbasierende True-Bypass Schaltung für 'Momentary' oder 'Latching'-Betrieb
  • der Octave-Regler 'O' regelt den Oktave-Anteil
  • der Distortion-Regler 'D' regelt die Verzerrung (max +60 dB)
  • der Filter 'F-Regler regelt den Höhenanteil von ca. 500 Hz bis 30.000 Hz
  • der Magnitude-Regler 'MAG' regelt die Ausgangslautstärke für den Booster
  • Clipping-Schalter 'CLIP' zur Anwahl der Clipping Optionen (OpAmp, Asymmetric, Symmertric)
  • Amplitude 'AMP' regelt die Ausgangslautstärke der Octaver / Boost-Sektion
  • der Magnitude-Fußschalter aktiviert den Booster
  • der Amplitude-Fußschalter aktiviert die Octave / Distortion-Komponente
  • Status-LEDs (Magnitude / Amplitude - Fußschalter)
  • Octave EXP-Anschluss / 6,3 mm Stereo-Klinke zum Anschluss eines Expression Pedals zur Steuerung des Octaver-Effekts
  • Ein- und Ausgang: 6,3 mm Klinke
  • Stromversorgung über 9 V DC-Netzteil (nicht im Lieferumfang enthalten), 2,1 x 5,5 mm Hohlstecker, Polarität (-) innen
  • Stromaufnahme: 15 mA
  • Abmessungen (L x B x H): 127 x 70 x 57 mm
  • Gewicht: 333 g
  • hergestellt in den USA
Hinweis Registrieren Sie Ihr Produkt auf shop.warwick.de/de/warranty-registration und verlängern Sie die Garantie auf 4 Jahre.
  • Erhältlich seit Juli 2026
  • Artikelnummer 647596
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Overdrive Nein
  • Distortion Ja
  • Fuzz Nein
  • Metal Nein
  • Art des Effekts Octave/Booster
B-Stock ab € 245 verfügbar
€ 288
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
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Eine Wand aus Sound

Die Band Sunn O))) ist dafür bekannt, Doom-Sounds der Superlative zu präsentieren. Mit einem Arsenal an gleichnamigen amerikanischen Vintage-Verstärkern betreten die beiden Gitarristen Stephen O’Malley und Greg Anderson als E-Gitarren-Duo die Bühne. Sie erschüttern ihr Publikum mit den lautesten Doom-Riffs, bei welchen es sogar Angus Young mit der Angst zu tun bekommen würde. Das Sunn O))) HalfLife ist dabei die Kooperation mit der amerikanischen Pedalschmiede EarthQuaker Devices. Es kreiert die Wall-of-Sound im Pedalformat und hat einen ausgereiften Distortion mit Octave-Fuzz-Möglichkeiten sowie einen Mosfet-Boost an Bord. Basierend auf dem Life-Pedal V3 hat es ähnliche klangliche Eigenschaften. Allerdings wurde auf den Octave-Switch verzichtet, wodurch das Pedal wesentlich kompakter gestaltet ist.

EarthQuaker Devices Sunn O))) HalfLife

Clipping und viele Optionen

Die Amplitude-Seite des Pedals steuert die Drive-Sektion; man kann cremige Lead-Sounds bis zu extremen Octave-Fuzz-Settings erzeugen. Dabei kann man anhand des „O‑Reglers“ die gewünschte Menge an Octave-Sounds hinzumischen. Neben den klassischen Reglern wie Drive, Volume und Tone sind die Clipping-Optionen eine Besonderheit. Sie verändern den Soundcharakter des Drives massiv. Der Opamp-Modus klingt dabei besonders roh und aggressiv, ist äußerst dynamisch und wenig komprimiert. Das asymmetrische Clipping erinnert dagegen mehr an einen aufgerissenen Röhrenamp mit natürlicher Kompression und einem vergleichsweise zahmen Klang. Im Double-Silicon-Modus klingt das Pedal wie ein Rat-artiger Drive mit viel Kompression und ordentlich Gain. Und dank des integrierten Mosfet-Boosts kann man seinen Sound immer weiter nach vorn schieben.

EarthQuaker Devices Sunn O))) HalfLife, Anschluss

Der richtige Riff-Sound

Wer auf der Suche nach einem brachialen Heavy-Sound ist, wird mit dem EarthQuaker Devices Sunn O))) HalfLife seinen Spaß haben! Dabei ist er nicht nur für Doom die richtige Wahl; im Stoner-Rock oder Grunge ist das Pedal genauso beheimatet und Liebhaber der härteren Gangart finden darin eine ausdrucksstarke Riffmaschine, die trotz der kompakten Größe viel zu bieten hat. Man hat noch die Option, die Menge an Octave-Sound via Expression-Pedal zu steuern, und man kann Octave-Fuzz-Swells umsetzen, was auch in experimentellen Musikrichtungen sehr gut funktioniert. Auch wenn das Pedal für die beiden Gitarristen von Sunn O))) konzipiert wurde, kann es auch Bassisten oder in der analogen Synth-Welt überzeugen.

EarthQuaker Devices Sunn O))) HalfLife, Logo

Über EarthQuaker Devices

EarthQuaker Devices wurde 2004 von Musiker Jamie Stillman gegründet, der zuvor langjährige Erfahrung als Betreiber eines Plattenlabels für Metal-, Punk- und Shoegaze-Bands sammelte und ständig mit Musik und Sounds zu tun hatte. Heute zählen seine innovativen Pedal-Designs zu den gefragtesten im Boutique-Bereich und sprechen eine breite Musiker-Community an. Stillman leitet mittlerweile ein großes Team, das in den USA gemeinsam mit ihm den stetig wachsenden Katalog an Effektpedalen entwickelt und fertigt. Künstler wie Paul Simon, Coldplay, Tom Bukovac, Idles und The Black Keys setzen auf EarthQuaker Devices.

Gebaut für den Bühnenalltag

Die Pedals von EarthQuaker Devices sind nach höchsten Standards in den USA gefertigt. Dabei sind alle Komponenten absolut hochwertig und für den Musikeralltag geeignet – sie halten auch die hitzigste Rock-Show aus. Das Gehäuse ist aus solidem Metall gefertigt. Die On/Off-Schalter sind dabei mit der Flexi-Switch-Technologie ausgestattet, wodurch sie geräuschlos betätigt werden können. Ebenso sind sie Teil einer relaisbasierten True-Bypass-Schaltung für Momentary- oder Latching-Betrieb. Aufgrund der analogen Bauweise braucht das EarthQuaker Devices Sunn O))) HalfLife nur 15mA und kann mit jedem gängigen Pedalboard-Netzteil betrieben werden.

1 Kundenbewertungen

5 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

1 Rezension

H
Forget about Freeman!
HellYeahFLiP 25.10.2026
Sehr gutes und vielseitiges Distortion Pedal. EQD hat das Teil im Black Mesa Lab tief unter der Erde aus dem großen Life Pedal durch Dimensionsteleportation zum Planeten ZEN erschaffen. Deshalb der Name und die coole Lambda Optik.

Spaß beiseite: Beim Amplitude Teil sind sehr viele Sounds möglich, von Crunch bis High Gain. Auch sehr schöne Low Gain Sounds sind möglich. Die verschiedenen Clipping Modes prägen den Klangcharakter, von Overdrive über Distortion bis hin zu Fuzz. Je nach Einstellung ist das Attack definiert, z.B. für Palm Mutes, oder undefiniert für Fuzzartige Sounds. Der Grundsound ist bissig, straff und kratzig im positiven Sinne. Wenn es zu schrill wird kann man gut mit der Höhenblende störende Frequenzen herausfiltern.

Fügt zur Amplitude Distortion nun noch den Magnitude Boost hinzu, dann schiebt es einen Lauten Röhrenamp (in meinem Fall einen 100W Park Rock Head mit Bogner 4x12 V30) so krass an, dass man durch den gewaltigen Druck fast weggeblasen wird. Spätestens jetzt hat man quasi unmittelbar Feedback an der Gitarre. Je nach Bandkontext kann das stören aber auch sehr gut sein :-D. Generell sind auch High Gain Sounds mit lautem Drummer und Bassisten durchsetzungsfähig und es matscht nicht. Allerdings muss man ein bisschen aufpassen, dass der Bassist nicht sauer wird, weil er nicht mehr der einzige in der Band ist, der Erdbeben machen kann. Den Boost kann man auch alleine benutzen, z.B. um einen cleanen Amp in die Sättigung zu fahren.

Die schmale Gehäuseform des Pedals bringt einige Vorteile mit sich. Dadurch dass die Taster so dicht zusammen sind, kann man auch mit einem Fußtritt beide treffen, um z.B. den Boost zu deaktivieren und die Distortion zu aktivieren oder um beides gleichzeitig an/aus zu schalten.
Man hat dadurch quasi 4 Sounds direkt parat:
1. Pedal aus = clean/crunch,
2. nur Magnitude = Low Gain Overdrivesound,
3. nur Amplitude = High Gain Distortionsound,
4. Amplitude + Magnitude = Erdbeben.

Ein Highlight ist noch der analoge Octaver. Der Sound erinnert mich sehr an den EQD Tentacle. Allerdings gibt es hier den Vorteil, dass man ihn mit einem Expressionpedal hinzumischen kann. Das ist absolut genial. Wenn man ihn voll dazumischt klingt es ein bisschen als würde die Gitarre screamen. Wenn man nur ein bisschen hinzumischt, bekommt der Sound mehr Obertöne und wird komplexer. Wie beim Tentacle ist der Effekt deutlicher mit dem Halstonabnehmer und in höheren Lagen auf dem Griffbrett. Wenn er voll reingedreht ist, führen Akkorde die komplexer sind als Powerchords dazu, dass es schön kaputt und glitchy klingt. Herrlich. Einen Wehrmutstropfen gibt es aber auch: Man kann den Octaver nur in Kombination mit der Distortion nutzen -- schade.

Ich habe das Pedal auch in einer Parallelschaltung mit verschiedenen anderen Zerrpedalen getestet. Sehr gut klingt es mit einem Mad Professor Fire Red Fuzz. Dieser bringt ein schönes dunkles Fundament und die Half Life Amplitude Distortion bringt Definition und Aggressivität dazu. Was mir allerdings aufgefallen ist: Fügt man nun den Magnitude Boost hinzu, wird der Sound sehr dünn. Vermutlich dreht der Boost die Phase und es gibt Auslöschungen.

Insgesamt bin ich echt begeistert von dem Teil. Der Preis von knapp 300 € ist zwar knackig, aber man bekommt auch viel Geboten. Auch die Verarbeitung ist sehr gut --- Antestempfehlung von mir.
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Sound
Verarbeitung
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